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Gedenktafel für Verstorbene installiert

Ein Ort des Trauerns und des Gedenkens – Themen die die heutige, agile und leistungs- und spaßorientierte Gesellschaft gerne ausblendet. In der Spitalkirche St. Jakobus in Karlstadt geht man einen anderen Weg. Wie Pfarrer Simon Mayer im Gespräch mit Raiba-Regionaldirektor Dieter Hechelmann erläuterte, wird die Spitalkirche in Karlstadt sukzessive zu einem Ort des Gedenkens umgestaltet werden.

Auf fünf Baumstämmen aus dem Karlstadter Wald können Interessierte Gedenktäfelchen mit den Namen von Verstorbenen anbringen lassen und haben somit mitten in der Stadt einen Ort, sich der Verstorbenen zu erinnern, zu gedenken und zu trauern. Gerade auch, wenn die Verstorbenen vielleicht weit entfernt bestattet wurden oder das Grab mittlerweile aufgelöst wurde. Zwischen Ostern und Allerheiligen feiert in der Regel am ersten Samstag im Monat um 10.30 Uhr die Pfarreiengemeinschaft St. Georg-Karlstadt in der Spitalkirche das Requiem für die Verstorbenen des vergangenen Monats aus den Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft und gedenkt dabei auch derer, die auf den Stämmen am Ort der Trauer verzeichnet sind. Auch außerhalb der Gottesdienste ist die Spitalkirche geöffnet und lädt zum stillen Verweilen, zum Gebet und zur Erinnerung ein.

Die Raiffeisenbank Main-Spessart hat diese Möglichkeit bereits genutzt. Ein Gedenktäfelchen erinnert nun an verstorbene Mitarbeiter und Kunden der regionalen Genossenschaftsbank.

Regionaldirektor Dieter Hechelmann und Pfarrer Simon Mayer vor den Gedenktafeln.

Wenn Sie sich ebenfalls für eine Gedenktafel interessieren, nehmen Sie am besten per E-Mail Kontakt auf: st-andreas.karlstadt@bistum-wuerzburg.de

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