VR-Börsenspiel Azubi-Sieger

Kaum zu glauben, wir Azubis aus dem 2. Lehrjahr haben es allen gezeigt.
Von Juni bis September hatten wir in Teams täglich die aktuellen Börsenkurse und Charts im Blick. Wir haben uns beraten und Kauf- oder Verkaufentscheidungen getroffen oder uns für’s Halten der Aktien entschieden.

Dass die Entscheidungen, die wir da getroffen hatten gar nicht so schlecht waren haben wir dann am Ende des VR-Börsenspiels gesehen. Es haben tatsächlich zwei Gruppe aus unserem Jahrgang die ersten Plätze belegt. Calvin Jankowski und Leon Roth freuen sich über einen tollen 2. Platz. Jan Kohlmann, Lukas Weber und Vanessa Schwehla konnten sogar den 1. Platz unter über 200 Mitspielern erzielen!

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v.l.n.r. Ulrich Bossler (Verantwortlicher Börsenspiel), Calvin Jankowski,Jan Kohlmann, Vanessa Schwehla und Andreas Filippi (Spiel-Pate)

Um unseren Erfolg zu feiern, wurden wir gemeinsam mit unserem Spiel-Paten Andreas Filippi nach Frankfurt eingeladen. Neben einem der offiziellen Siegerehrung mit Übergabe der Urkunden und Preise haben wir dort ein tolles Programm genossen.

Erster Haltestopp: Börse Frankfurt
Sicherheitsmaßnahmen wie beim Flughafen. Taschen, Elektrogeräte abgeben, durch einen Scanner laufen und die Wertsachen, nach erfolgter Durchsuchung wieder erhalten. Alles ziemlich neu für uns. In einem interessanten Vortrag haben wir viel erfahren über die Börse Frankfurt, von der Entstehung bis hin zur neuesten Technik wie XETRA, bei dem der Handel ganz automatisch abläuft. Wir durften aber auch einen Blick auf`s Parkett der größten Börse Deutschlands werfen. Wir waren auch live dabei, wie zum Beispiel eine Nachricht von N24 ausgestrahlt wurde.

Besuch im Geldmuseum
Auch ein Besuch im Geldmuseum stand auf dem Programm. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Geldes, und die verschiedenen Währungen weltweit. Sehr beeindruckend war hierbei, die erste „Münze“, die aus Stein und so groß wie ein Gymnastikball war. Unglaublich mit was die Menschen damals ihr Hab und Gut finanzieren mussten!

Siegerehrung
Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Frankfurt, wurden alle Teilnehmer vom 1. – 5. Platz in den Kategorien Spekulativ und Konservativ geehrt.
Auffällig war dabei, dass im Bereich Spekulativ der Gewinn im Vergleich zu den Konservativen geringer war. Spekulativ bedeutet einfach auch ein höheres Risiko. Aber unser herausragendes Ergebnis hat uns natürlich sehr stolz gemacht und ein Grinsen wurde auf unseren Gesichtern breit. Als erfolgreichste Teams wurden wir zuletzt geehrt und haben unsere Urkunde und einen Scheck freudig entgegen genommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Im Namen meiner Azubi-Kollegen bedanken wir uns vielmals für den sehr interessanten und abwechslungsreichen Tag! Das war wirklich ein Highlight unserer spannenden Ausbildung.

Vanessa Schwehla

Vier Lebensretter für Main-Spessart

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von links: Dir. Michael Zeuch, Markus Baumann (Raiba-Regionaldirektor), Stefan Weyer, Christoph Henlein, Marco Ruck, Patricia Lannig, Dieter Hechelmann (Raiba-Regionaldirektor), Thomas Obert, Dir. Andreas Fella

Täglich sterben fast 300 Mitbürger in Deutschland am plötzlichen Herzversagen. Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten 5 Minuten nach einem plötzlichen Herzversagen geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dass er dieses ohne bleibende Schäden überlebt. Gerade in einer Zeit der zentralisierten medizinischen Versorgung ist es umso wichtiger, dass lebensrettende Defibrillatoren in der Region ausreichend vorhanden sind und diese auch von medizinischen Laien eingesetzt werden können.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk übergab die Raiffeisenbank am vergangenen Freitag deshalb gleich vier Defibrillatoren an Gemeinden und Institutionen in Main-Spessart.

Einen Außendefibrillator erhielt aus den Händen von Dir. Michael Zeuch die Gemeinde Erlenbach. Der Defibrillator wird an der Außenwand der DJK-Halle in Tiefenthal angebracht. Auch die Gemeinde Eußenheim hat nun einen mobilen Lebensretter. Dieser wird im SB-Bereich der Raiffeisenbank-Geschäftsstelle in Eußenheim installiert und ist dort rund um die Uhr für Notfälle greifbar.  Über einen weiteren Defi freut sich die Gemeinde Roden, vertreten von 2. Bürgermeister Stefan Weyer und Gemeinderat Christoph Henlein. Dieses Gerät wird künftig am Rathaus in Roden zu finden sein. Auch Marco Ruck, kaufmännischer Leiter des Kreuzklosters Gemünden, nahm einen Außendefibrillator in Empfang. Der Platz für den Defibrillator ist schon fix. Er wird am südlichen Einang zum Gelände des Kreuzklosters montiert werden und deckt auch das Wohngebiet rund um das Kloster ab.

„Unter dem Motto VR-Banken machen mobil hat die Raiffeisenbank Main-Spessart seit 2010 bereits 25 solcher lebensrettenden Defibrillatoren für die Region Main-Spessart gespendet. Ein Großteil davon ist in der Obhut des Roten Kreuzes. In etlichen Orten hat sich die Raiffeisenbank-Filiale mit rund um die Uhr zugänglichem SB-Bereich als idealer Standort erwiesen. Wenn es einmal schnell gehen muss, finden Sie auch unter
raiba-msp.de/defibrillator eine Übersicht aller Standorte der bisher von der Raiffeisenbank gespendeten Geräte. Zusätzlich gibt es auch verschiedenen Apps, die Defi-Standorte anzeigen“, so Michael Zeuch bei der Übergabe. „Wir geben somit dem gesellschaftlichen Engagement, das aus den Zweckerträgen des Raiffeisen-Gewinnsparens gespeist wird, ein Gesicht“, ergänzte Zeuch weiter.

4. Kindermitbringtag am 22.11.2017 in Lohr am Main

Buß- und Bettag. Die Kinder haben keine Schule und keinen Kindergarten. Da kann die Kinderbetreuung schon mal kompliziert werden. In der Raiffeisenbank Main-Spessart gab es deshalb auch in diesem Jahr einen Kindermitbringtag. Um den Eltern die Organisation zu erleichtern, aber auch, damit sich die „Raiffeisenfamilie“ schon früh kennenlernt.
Das Angebot fand in Lohr statt und stand, passend zur bald beginnenden Weihnachtszeit, ganz unter dem Motto „Freude verschenken“.

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Hierzu durften sich die Kinder als Wichtel verkleiden und bekamen zuerst einmal einen Überblick über unser geplantes Programm und eine kurze Information zur Aktion „Geschenk mit Herz“.

Unsere 18 Wichtel machten sich anschließend tatkräftig ans Werk. Die bereits von den Kindern mitgebrachten Kartons wurden vollständig befüllt, eingepackt und liebevoll verziert. Auch die Päckchen, die durch den Aufruf an alle Mitarbeiter gespendet worden  waren, wurden dabei beklebt und verschönert. Hierzu standen Sticker, aber auch unterschiedliche Bastelvorlagen zur Auswahl.

Kindermitbringtag17-1Natürlich durfte in den Päckchen, welche an die Aktion „Geschenk mit Herz“ gehen, ein persönlich ausgesuchter Gegenstand nicht fehlen. Deshalb begaben sich die großen Wichtel mit den kleinen Wichteln auf einen Spaziergang in die Lohrer Innenstadt. Hier durfte jedes Kind noch eine Kleinigkeit einkaufen, die es gerne zusätzlich mit in sein Päckchen legen wollte.

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In der Bank zurück, stärkten sich unsere fleißigen Wichtel mit Hörnchen, Laugenstangen und natürlich auch Obst.

Um nicht nur Freude an bedürftige Kinder, sondern auch an die eigene Familie zu verschenken, ging es in kleinen Gruppen zum Fotografieren.

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Ein individueller Bastelkalender sollte ja mit vielen schönen Bildern verziert werden. Dazu wurden von den einzelnen Wichteln monatsweise in verschiedenen Outfits und jahreszeitlichen Dekorationen von unserem Foto-Team Bilder gemacht.Kindermitbringtag17-4

Da so ein professionelles Fotoshooting sehr anstrengend ist, gab es anschließend Nudeln mit Soße und als Nachspeise einen leckeren Pudding zur Stärkung – so wie die Teller aussahen hat es jedem Wichtel gut gemundet.

 

Jetzt war Zeit zum Austoben oder die Kinder konnten sich mal kurz in unsere Kuschelecke zurückziehen, bevor es mit dem Programm weiterging.

Denn den Päckchen fehlte noch der Feinschliff. Jedem Päckchen wurde noch eine mit Bild versehene und individuell verzierte Grußkarte beigepackt.

Die Fotos vom Shooting standen nach einer ausgiebigen „Activity“ Runde auch zur Verfügung, wobei unsere kleinen Wichtel gar nicht aufhören wollten zu spielen. Also haben wir es uns gemeinsam zur Aufgabe gemacht die Bilder auszuschneiden und in den Bastelkalender einzukleben. Hier haben sich die Kinder noch einmal richtig Mühe gegeben, besonders die Mädchen hatten hierbei große Ausdauer.

Unser Tag ging nun langsam dem Ende zu, die Kinder hatten sehr viel Spaß gehabt.

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Ein Abschlussfoto mit den vielen schönen Geschenken, die nun auf den Weg an arme Kinder gehen, durfte natürlich aber nicht fehlen.

Für die fleißigen Wichtel gab es auch eine Belohnung mit nach Hause. Und was würde hier besser passen als ein „Adventskalender“ zur bald beginnenden Weihnachtszeit.

Die Großen Wichtel Johanna Heim, Dominik Kunkel, Elena Kauth, Lisa-Marie Krautwald, Leon Roth, Anja Scheiner, Susanne Roth und Susanne Schreck bedanken sich bei den sehr braven Kids für die Teilnahme. Wir hoffen und glauben, dass alle wieder viel Spaß hatten.

 

60, 90 und sogar 105 Jahre Treue zur Genossenschaft

In einer kleinen Feierstunde ehrte die Raiffeisenbank Main-Spessart auch heuer wieder 35 Mitglieder und Institutionen für ihre langjährige Treue zur Genossenschaft.

Seit mehr als 60 Jahren halten der Genossenschaft die Treue:

Heinrich Bahner (Lohr), Alfred Beer (Hafenlohr), Emil Dittmaier (Gössenheim), Fridolin Englert (Neuhütten), Eugen Fischer (Tiefenthal), Josef Franz (Lohr-Sackenbach), Georg Freudenberger (Altfeld), Richard Gerhard (Adelsberg), Lothar Haas (Hofstetten), Wilhelm Jessberger (Röttbach), Waldemar Krebs (Hofstetten), Hugo Martin (Homburg), Adolf Neuf (Heßdorf), Ernst Rauh (Oberwittbach), Arthur Riedmann (Stetten), Karl Ruppert (Langenprozelten), Leonora Ruppert (Karsbach), Rudolf Schital (Fellen), Adolf Schmitt (Lohr-Sackenbach), Alois Schmitt (Seifriedsburg), Klemens Schmitt (Rechtenbach), Erwin Stamm (Lohr-Wombach), Ernst Teubert (Urspringen), Karl Väth (Erlenbach), Eugen  Wernig (Trennfeld), Georg Wilhelm (Schaippach), Peter Wolf (Michelrieth)

Die Evang. Kirchenstiftung Michelrieth ist ebenfalls mehr als 60 Jahre Mitglied der Raiffeisenbank. Auch die Gemeinde Neustadt a. Main trat schon vor über 60 Jahren in die Genossenschaft ein. Außerdem sind Main-Spessart-Reisen Hock (Steinfeld-Hausen) und der TSV Neuhütten 1949 e.V. seit über 60 Jahren dabei.

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Die anwesenden Geehrten mit Dir. Michael Zeuch (links) und Dir. Andreas Fella (rechts hinten).

Über 90 Jahre sind die Evangelische Kirchengemeinde Höllrich und der KKS Karbach e.V. Teilhaber bei der regionalen Bank und sogar 105 Jahre Mitglied bei der Raiffeisenbank ist die Gemeinde Neuhütten.

„Dieser Termin ist immer ein kleiner Höhepunkt in unserem Kalender“, machte Direktor Michael Zeuch in seiner Ansprache gleich zu Anfang klar. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Menschen in der Region ihrer Bank vor Ort so viele Jahre lang die Treue halten und ihr Vertrauen schenken.

„Ohne das Zutrauen der Menschen wäre die Erfolgsgeschichte unserer Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch nicht möglich gewesen. Die Idee, Menschen in einer Genossenschaft zusammenzubringen war damals revolutionär. Seit mittlerweile über 150 Jahren sorgt diese Verbundenheit zwischen Kunde, besser Teilhaber, und Bank dafür, dass das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten für seine Mitglieder und Kunden ein sicherer Hafen war“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Sie als langjährige Mitglieder der Raiffeisenbank Main-Spessart schenken dieser genossenschaftlichen Idee Ihr Vertrauen. Schon über viele Jahrzehnte hinweg. Das wissen wir ganz besonders zu schätzen. Für Sie und mittlerweile weitere rund 43.000 Menschen in Main-Spessart ist Bankgeschäft keine anonyme Angelegenheit. Auch in der heutigen Zeit, die geprägt ist von Veränderungen und großen Umbrüchen – Stichwort Digitalisierung – können wir als regionale Genossenschaft Orientierung geben. Als Teilhaber stehen Sie ein für Ihre Genossenschaft und empfehlen uns weiter. Hierfür danken wir Ihnen herzlich”, ergänzte Zeuch weiter.

Alle Geehrten erhielten aus den Händen des Vorstandes der Bank eine Urkunde, die Ehrennadel sowie eine Luftaufnahme ihres Heimatortes bzw. eine Spende für ihre Institution.

Auch 2017 haben sich schon wieder über 1.700 Menschen für eine Mitgliedschaft bei ihrer Raiffeisenbank entschieden. Mehr als jeder dritte Einwohner im Geschäftsgebiet der Bank ist mittlerweile Teilhaber der größten Genossenschaft im Landkreis Main-Spessart.

VRmobil an Sozialstation St. Elisabeth Marktheidenfeld

Festakt zum Jubiläum mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm in der Würzburger Residenz

Große Freude herrschte bei der Sozialstation St. Elisabeth e.V. Marktheidenfeld: Marianne Tschammer, geschäftsführende Pflegedienstleiterin und der ehrenamtliche Vorstand Uwe Rentz nahmen an dem Festakt teil und konnten aus den Händen des Raiba-Vorstandes Michael Zeuch die Schlüssel für einen nagelneuen VW take Up! entgegennehmen. Nach Würzburg waren die Beiden mit einem der ersten VRmobile von 2007 gekommen, das bei der Sozialstation auch nach zehn Jahren noch immer im Einsatz ist. Eine Anekdote, die die Zuhörer zum schmunzeln brachte, aber auch von der Langlebigkeit und der Wirksamkeit der Aktion zeugt.

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Dir. Michael Zeuch (Vorstandsvorsitzender Raiba MSP), Thomas Stegmann (Vorstandsvorsitzender Gewinnsparverein Bayern), Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Marianne Tschammer, Uwe Rentz (beide Sozialstation St. Elisabeth), Thomas Pohl (geschäftsführender Vorstand Gewinnsparverein Bayern)

Seit genau zehn Jahren steht das VRmobil bundesweit für das soziale Engagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Dieses Jubiläum wurde bei dem Festakt mit der Übergabe des 2500. VRmobils in der Würzburger Residenz gefeiert. Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Schirmherrin des VRmobil-Jubiläums, bedankte sich für das außerordentliche Engagement der Genossenschaftsbanken und des Gewinnsparvereins und überreichte selbst ein Auto an das Kinderpalliativteam der unterfränkischen Malteser. Rund 2.500 Autos, die seit 1997 für die verschiedensten sozialen Einrichtungen, Pflegedienste, Schulen und Verbände auf den Straßen in ganz Deutschland unterwegs sind. Eine wirklich herausragende Zahl, zu der an diesem Tag zwölf weitere Fahrzeuge für ganz Unterfranken dazukamen. Unter anderem das für die Marktheidenfelder.

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Dir. Michael Zeuch (Vorstandsvorsitzender Raiba MSP), Uwe Rentz (ehrenamtlicher Vorstand Sozialstation), Susanne Schreck (Raiffeisenbank), Marianne Tschammer (geschäftsführende Pflegedienstleiterin)

„Wir sind uns unserer Verantwortung, besonders für die ländlichen Regionen im Landkreis, bewusst. Der Stellenwert der häuslichen Pflege steigt stetig. Wir freuen uns, mithelfen zu können, ein Grundprinzip des Genossenschaftswesens umzusetzen: die Hilfe zur Selbsthilfe“, so Michael Zeuch. Rund 18 VR-Mobile aus dem Raiffeisenbank-Projekt rollen im Auftrag verschiedenster caritativer Einrichtungen auch auf Main-Spessart’s Straßen.

„Damit haben wir dem gesellschaftlichen Engagement, das aus den Zweckerträgen des Raiffeisen-Gewinnsparens gespeist wird, ein Gesicht gegeben“, so Zeuch weiter. „Jeder einzelne Gewinnsparer übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und fördert mit seinem Losanteil soziale und regionale Einrichtungen und Initiativen.“

Das Gewinnsparen hat eine langjährige Tradition in der Raiffeisenbank. Insgesamt nehmen die Kunden der Raiffeisenbank Main-Spessart derzeit mit über 50.000 Losen teil und tragen somit zur Entstehung des Spendentopfes in Höhe von rund 150.000 Euro jährlich bei. Das Spendenaufkommen aller bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken beträgt mittlerweile jährlich über 13,5 Millionen Euro.

Raiffeisenbank ehrt langjährige Mitarbeiter

Die Menschen hinter der Genossenschaft

Die Raiffeisenbank Main-Spessart würdigte am Donnerstag in Marktheidenfeld das Engagement langjähriger verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast unglaublich: Gleich 5 Mitarbeiter konnte die Raiba in diesem Jahr für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit ehren. Und ihr 25jähriges Betriebsjubiläum feierten weitere dreizehn Mitarbeiter.

„Wenn ich Ihre Jahre im Dienste der Genossenschaft zusammenrechne, ergibt das über 500 Jahre Engagement für unsere Mitglieder. Einfach herausragend in der heutigen Zeit. Der Erfolg unserer Genossenschaft hängt an den Gesichtern und Stimmen die hier in der Region verwurzelt sind. An Ihnen!“, rief Vorstandsvorsitzender Direktor Michael Zeuch in seiner Ansprache den Jubilaren zu. „Ein Blick in die Geschichte zeigt, welche Veränderungen die Bankenlandschaft alleine in Ihrem Berufsleben vollzogen hat. Und auch die Zukunft bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Ich bin davon überzeugt, dass die Raiffeisenbank Main-Spessart das mit Ihrer Unterstützung sehr gut meistern wird.“

Die Glückwünsche des Aufsichtsrates und der Mitglieder der Bank überbrachte der stv. Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Wiesmann. In seinem kurzen Grußwort bedankte sich Wiesmann für die geleistete Arbeit und die Treue zur Bank. „Sie stellen unsere Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt. Das Bankgeschäft ist auch heute noch Vertrauenssache. Deshalb sind die persönlichen Beziehungen zu unseren Kunden von unschätzbarem Wert.“

Auch die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler bedankte sich im Namen des Betriebsrates und der Kollegen bei allen Jubilaren für das langjährige Engagement. „Bei einer Rückschau auf das eigene Berufsleben fallen einem so manche Anekdoten ein. Schön, wenn man die dann an einem solchen Abend mit Kollegen teilen kann.“ Sie schaute in ihrer Rede auf die Eintrittsjahre der Jubilare und stellte fest, dass zum Beispiel 1992 Bill Clinton Präsident wurde und die Maß Laurenzifestbier 6,30 DM kostete. Seitdem hat sich so einiges getan. Und wird sich auch in der Zukunft einiges tun. „Ich möchte Euch aufrufen, trotz vieler neuer Entwicklungen auch unsere Werte wie Sicherheit, Nähe, Kollegialität und gegenseitige Unterstützung weiterhin zu leben. Denn das macht den Unterschied.“ Sie schloss mit dem Konfuzius-Zitat: „Wenn Du liebst was Du tust, wirst Du in Deinem Leben nicht mehr arbeiten.“

Betriebsjubilare40-2017

v.l.n.r. stv. AR-Vorsitzender Dieter Schneider, Uta Stürmer, stv. AR-Vorsitzender Lothar Wiesmann, Anita Müller, Dir. Michael Zeuch, Juliane Scheuner, Jürgen Simet, Claudia Michel und Dir. Andreas Fella

Dienstjubiläum – 40 Jahre

 Claudia Michel begann nach dem Schulabschluss am 1. September 1977 ihre Ausbildung in der Raiffeisenbank Marktheidenfeld. Nach über zehn Jahren in der Kreditabteilung wechselte sie 1992 in die Innenrevision. Nach den Elternzeiten startete sie 2001 im Rechnungswesen durch, wo sie bis heute tätig ist.

 Anita Müller absolvierte ab 1977 ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Raiffeisenbank Steinfeld. Ihre Berufung fand sie nach der Ausbildung relativ schnell. Nach kurzen Phasen am Serviceschalter und in der Buchhaltung startete sie schon 1985 ihre Laufbahn in der Kreditsachbearbeitung.

 Juliane Scheuner startete ihre Laufbahn in der Raiffeisenbank Karlstadt mit der Ausbildung zur Bürogehilfin. Nach der Übernahme in die Abteilung Zahlungsverkehr/ Rechnungswesen wechselte sie schnell als Kassiererin in die Hauptkasse. Nach Einsätzen als Serviceberaterin in Stetten, Thüngen, Heßlar und im Bachgrund ist sie seit 2014 wieder in der Hauptstelle in Karlstadt tätig.

Jürgen Simet wurde in der Raiffeisenbank Lohr zum Bankkaufmann ausgebildet. Nach seiner Bundeswehrzeit wurde er Kundenberater in der Geschäftsstelle Lohr, in der er bis heute als Vermögensbetreuer arbeitet.

Nach ihrem Schulabschluss an der Mädchenrealschule Lohr absolvierte Uta Stürmer ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiffeisenbank Lohr. Dort war sie zuerst im Vorstandssekretariat tätig. Seit 2003 arbeitet sie im Bereich Kreditsachbearbeitung.

Betriebsjubilare25-2017

v.l.n.r. Dir. Michael Zeuch, Carmen Serra-Sendelbach, stv. AR-Vorsitzender Dieter Schneider, Pamela Schömig, stv. AR-Vorsitzender Lothar Wiesmann, Diana Wirth, Matthias Ries, Susanne Roskosch, Petra Fuchs, Kerstin Hoh-Münch, Margarete Strohmenger, Annemarie Scheb, Elke Meißner, Dir. Andreas Fella, Anette Seubert und Sandra Seitz
Es fehlt Bettina Reinhard.

Dienstjubiläen – 25 Jahre

Petra Fuchs kam 1992 von der Deutschen Post zur Raiffeisenbank Marktheidenfeld. Nach verschiedenen Stationen zwischen den Elternzeiten wie Wertpapierabteilung und Serviceschalter, ist sie seit 2010 im MarktService-Team zu finden.

Kerstin Hoh-Münch war nach ihrer Ausbildung in Marktheidenfeld erst in verschiedenen Geschäftsstellen als Serviceberaterin im Einsatz. 2001 wechselte sie in den Bereich Vertriebsunterstützung. Nach ihren Elternzeiten ist sie nun seit diesem Jahr dem MarktService-Team zugeordnet.

Elke Meißner absolvierte ihre Ausbildung in der Genossenschaftsbank eG in Breidenbach. Sie stieß erst im Zuge der Geschäftsstellenfusion Gemünden 2015 zu der Raiffeisenbank Main-Spessart. Seitdem ist sie als Serviceberaterin in der Geschäftsstelle tätig.

Bettina Reinhard wurde ab September 1992 in der Raiffeisenbank Frammersbach zur Bankkauffrau ausgebildet. Vor ihrer Elternzeit verstärkte sie den Bereich Rechnungswesen. Danach war und ist sie in verschiedenen Geschäftsstellen in Main-Spessart als Serviceberaterin tätig.

Matthias Ries begann nach dem Realschulabschluss am 1.9.1992 in der Raiffeisenbank Marktheidenfeld seine Ausbildung zum Bankkaufmann. Nach seinem Bundeswehrdienst und einer kurzen Zeit in der Marktfolge Passiv zog es ihn in Richtung Kundenberatung. Seit 2002 ist er als Berater in der Geschäftsstelle Marktheidenfeld als Ansprechpartner für die Kunden da. Außerdem engagiert sich Matthias Ries schon seit vielen Jahren für die Anliegen seiner Kollegen im Betriebsrat.

Susanne Roskosch begann 1992 ihre Ausbildung in der Raiffeisenbank Lohr. Sie verstärkte anschließend das Team der Marktfolge Passiv. Vor ihren Elternzeiten auch als Gruppenleiterin. Seit 2010 ist sie für das Beauftragtenwesen im Einsatz.

Annemarie Scheb begann ihre Raiba-Karriere mit der Ausbildung in der Raiffeisenbank Gemünden. Nach Stationen in der Kreditsachbearbeitung und Vermögensbetreuung wechselte sie 2002 in die Innenrevision. Seit 2009 leitet sie diesen Bereich.

Nach dem Abitur am Würzburger Siebold-Gymnasium begann Pamela Schömig ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiba Marktheidenfeld. Ob Rettersheim, Lengfurt, Hafenlohr oder Esselbach. Sie war und ist hauptsächlich in den Geschäftsstellen um Marktheidenfeld als Serviceberaterin unterwegs.

Sandra Seitz war nach ihrer Ausbildung in der Raiffeisenbank Marktheidenfeld zunächst als Serviceberaterin in Homburg im Einsatz. Nach der Elternzeit für ihre beiden Kinder verstärkt sie seit 2011 das MarktService-Team.

Carmen Serra-Sendelbach absolvierte ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiffeisenbank Lohr. Ihre Berufung fand sie in der Kreditsachbearbeitung, wo sie seit 1995 ununterbrochen tätig ist.

Anette Seubert stieß 1992 als Serviceberaterin zum Team der Raiffeisenbank Marktheidenfeld in der damaligen Hauptstelle Marktheidenfeld. Nach ihrer Elternzeit kam sie 2011 zurück und ist seit 2012 nun in der Geschäftsstelle Erlenbach tätig.

Margarete Strohmenger wurde 1992 von der Raiffeisenbank Gemünden für den zentralen Schreibdienst eingestellt. Nach einer kurzen Zeit als Kassiererin in Langenprozelten und der Elternzeit für ihre Kinder engagierte sie sich zunächst im Rechnungswesen. Seit 2010 ist sie für das MarktService-Team aktiv.

Diana Wirth begann ihre Genossenschaftslaufbahn 1992 als Serviceberaterin in der Raiffeisenbank Frammersbach. Nach der Elternzeit ist sie nun schon seit 2001 in der Lohrer Innenstadt als Serviceberaterin tätig.

Raiba-Azubis unterstützen Senioren

 

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Die drei Auszubildenden bei ihrem Workshop im Senioren-Internetcafe Marktheidenfeld

Generation verlinken – so nennen die Raiffeisenbank-Azubis des 2. Lehrjahres in diesem Jahr ihr soziales Projekt.  Sie möchten gezielt älteren Menschen durch Fachvorträge und „Senioren-Managing“ den modernen Bankalltag vereinfachen.

Normalerweise durchlaufen die Auszubildenden die verschiedenen Bereiche der Genossenschaftsbank, lernen den Kundenservice in den Geschäftsstellen oder gehen in die Berufsschule. Die Ausbildung in der Raiffeisenbank beinhaltet aber auch verschiedene Projektarbeiten, die von den Azubis selbständig vorbereitet und durchgeführt werden. Natürlich im Hintergrund immer mit der Unterstützung von erfahrenen Kollegen.

azubisozial17-1Bereits zum ersten Workshop beim Senioren-Internet im Marktheidenfelder Café Franck-Haus erschienen die Senioren zahlreich. Dabei referierten Lukas Weber, Leon Roth und Calvin Jankowski (alle Anfang 20) über den modernen Bankalltag, die Sicherheit von Bankgeschäften sowie aktuelle Betrugsmaschen.

Zusammen mit vier anderen ihres Jahrgangs haben sie den Workshop „Generationen verlinken“ entwickelt. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Senioren den Umgang mit Bankgeschäften zu erleichtern“, erklärt Lukas Weber den Hintergrund. „Schon bei den ersten beiden Terminen in Marktheidenfeld haben wir tolle Rückmeldungen erhalten. Es freut uns sehr, dass wir hier wirklich konkret Hilfestellungen geben können.“

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Lukas Weber erläutert die Benutzung des TAN-Generators

Durch die täglichen Berührungspunkte mit den spezifischen Bankthemen war den angehenden Bankkaufleuten keine Frage zu schwer, die jungen Dozenten waren um keine Antwort verlegen, woraus sich ein abwechslungsreicher Dialog entwickelte.

Selbstverständlich soll es das nicht gewesen sein. Die Azubis sind weiter im Landkreis unterwegs. Im Oktober noch in Karlstadt in der Anna-Herold-Stiftung und Anfang kommenden Jahres mit Unterstützung des Seniorenbeirates in Lohr.