Raiffeisenbank ehrt langjährige Mitarbeiter

Die Menschen hinter der Genossenschaft

Die Raiffeisenbank Main-Spessart würdigte am Donnerstag in Marktheidenfeld das Engagement langjähriger verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast unglaublich: Gleich 5 Mitarbeiter konnte die Raiba in diesem Jahr für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit ehren. Und ihr 25jähriges Betriebsjubiläum feierten weitere dreizehn Mitarbeiter.

„Wenn ich Ihre Jahre im Dienste der Genossenschaft zusammenrechne, ergibt das über 500 Jahre Engagement für unsere Mitglieder. Einfach herausragend in der heutigen Zeit. Der Erfolg unserer Genossenschaft hängt an den Gesichtern und Stimmen die hier in der Region verwurzelt sind. An Ihnen!“, rief Vorstandsvorsitzender Direktor Michael Zeuch in seiner Ansprache den Jubilaren zu. „Ein Blick in die Geschichte zeigt, welche Veränderungen die Bankenlandschaft alleine in Ihrem Berufsleben vollzogen hat. Und auch die Zukunft bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Ich bin davon überzeugt, dass die Raiffeisenbank Main-Spessart das mit Ihrer Unterstützung sehr gut meistern wird.“

Die Glückwünsche des Aufsichtsrates und der Mitglieder der Bank überbrachte der stv. Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Wiesmann. In seinem kurzen Grußwort bedankte sich Wiesmann für die geleistete Arbeit und die Treue zur Bank. „Sie stellen unsere Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt. Das Bankgeschäft ist auch heute noch Vertrauenssache. Deshalb sind die persönlichen Beziehungen zu unseren Kunden von unschätzbarem Wert.“

Auch die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler bedankte sich im Namen des Betriebsrates und der Kollegen bei allen Jubilaren für das langjährige Engagement. „Bei einer Rückschau auf das eigene Berufsleben fallen einem so manche Anekdoten ein. Schön, wenn man die dann an einem solchen Abend mit Kollegen teilen kann.“ Sie schaute in ihrer Rede auf die Eintrittsjahre der Jubilare und stellte fest, dass zum Beispiel 1992 Bill Clinton Präsident wurde und die Maß Laurenzifestbier 6,30 DM kostete. Seitdem hat sich so einiges getan. Und wird sich auch in der Zukunft einiges tun. „Ich möchte Euch aufrufen, trotz vieler neuer Entwicklungen auch unsere Werte wie Sicherheit, Nähe, Kollegialität und gegenseitige Unterstützung weiterhin zu leben. Denn das macht den Unterschied.“ Sie schloss mit dem Konfuzius-Zitat: „Wenn Du liebst was Du tust, wirst Du in Deinem Leben nicht mehr arbeiten.“

Betriebsjubilare40-2017

v.l.n.r. stv. AR-Vorsitzender Dieter Schneider, Uta Stürmer, stv. AR-Vorsitzender Lothar Wiesmann, Anita Müller, Dir. Michael Zeuch, Juliane Scheuner, Jürgen Simet, Claudia Michel und Dir. Andreas Fella

Dienstjubiläum – 40 Jahre

 Claudia Michel begann nach dem Schulabschluss am 1. September 1977 ihre Ausbildung in der Raiffeisenbank Marktheidenfeld. Nach über zehn Jahren in der Kreditabteilung wechselte sie 1992 in die Innenrevision. Nach den Elternzeiten startete sie 2001 im Rechnungswesen durch, wo sie bis heute tätig ist.

 Anita Müller absolvierte ab 1977 ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Raiffeisenbank Steinfeld. Ihre Berufung fand sie nach der Ausbildung relativ schnell. Nach kurzen Phasen am Serviceschalter und in der Buchhaltung startete sie schon 1985 ihre Laufbahn in der Kreditsachbearbeitung.

 Juliane Scheuner startete ihre Laufbahn in der Raiffeisenbank Karlstadt mit der Ausbildung zur Bürogehilfin. Nach der Übernahme in die Abteilung Zahlungsverkehr/ Rechnungswesen wechselte sie schnell als Kassiererin in die Hauptkasse. Nach Einsätzen als Serviceberaterin in Stetten, Thüngen, Heßlar und im Bachgrund ist sie seit 2014 wieder in der Hauptstelle in Karlstadt tätig.

Jürgen Simet wurde in der Raiffeisenbank Lohr zum Bankkaufmann ausgebildet. Nach seiner Bundeswehrzeit wurde er Kundenberater in der Geschäftsstelle Lohr, in der er bis heute als Vermögensbetreuer arbeitet.

Nach ihrem Schulabschluss an der Mädchenrealschule Lohr absolvierte Uta Stürmer ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiffeisenbank Lohr. Dort war sie zuerst im Vorstandssekretariat tätig. Seit 2003 arbeitet sie im Bereich Kreditsachbearbeitung.

Betriebsjubilare25-2017

v.l.n.r. Dir. Michael Zeuch, Carmen Serra-Sendelbach, stv. AR-Vorsitzender Dieter Schneider, Pamela Schömig, stv. AR-Vorsitzender Lothar Wiesmann, Diana Wirth, Matthias Ries, Susanne Roskosch, Petra Fuchs, Kerstin Hoh-Münch, Margarete Strohmenger, Annemarie Scheb, Elke Meißner, Dir. Andreas Fella, Anette Seubert und Sandra Seitz
Es fehlt Bettina Reinhard.

Dienstjubiläen – 25 Jahre

Petra Fuchs kam 1992 von der Deutschen Post zur Raiffeisenbank Marktheidenfeld. Nach verschiedenen Stationen zwischen den Elternzeiten wie Wertpapierabteilung und Serviceschalter, ist sie seit 2010 im MarktService-Team zu finden.

Kerstin Hoh-Münch war nach ihrer Ausbildung in Marktheidenfeld erst in verschiedenen Geschäftsstellen als Serviceberaterin im Einsatz. 2001 wechselte sie in den Bereich Vertriebsunterstützung. Nach ihren Elternzeiten ist sie nun seit diesem Jahr dem MarktService-Team zugeordnet.

Elke Meißner absolvierte ihre Ausbildung in der Genossenschaftsbank eG in Breidenbach. Sie stieß erst im Zuge der Geschäftsstellenfusion Gemünden 2015 zu der Raiffeisenbank Main-Spessart. Seitdem ist sie als Serviceberaterin in der Geschäftsstelle tätig.

Bettina Reinhard wurde ab September 1992 in der Raiffeisenbank Frammersbach zur Bankkauffrau ausgebildet. Vor ihrer Elternzeit verstärkte sie den Bereich Rechnungswesen. Danach war und ist sie in verschiedenen Geschäftsstellen in Main-Spessart als Serviceberaterin tätig.

Matthias Ries begann nach dem Realschulabschluss am 1.9.1992 in der Raiffeisenbank Marktheidenfeld seine Ausbildung zum Bankkaufmann. Nach seinem Bundeswehrdienst und einer kurzen Zeit in der Marktfolge Passiv zog es ihn in Richtung Kundenberatung. Seit 2002 ist er als Berater in der Geschäftsstelle Marktheidenfeld als Ansprechpartner für die Kunden da. Außerdem engagiert sich Matthias Ries schon seit vielen Jahren für die Anliegen seiner Kollegen im Betriebsrat.

Susanne Roskosch begann 1992 ihre Ausbildung in der Raiffeisenbank Lohr. Sie verstärkte anschließend das Team der Marktfolge Passiv. Vor ihren Elternzeiten auch als Gruppenleiterin. Seit 2010 ist sie für das Beauftragtenwesen im Einsatz.

Annemarie Scheb begann ihre Raiba-Karriere mit der Ausbildung in der Raiffeisenbank Gemünden. Nach Stationen in der Kreditsachbearbeitung und Vermögensbetreuung wechselte sie 2002 in die Innenrevision. Seit 2009 leitet sie diesen Bereich.

Nach dem Abitur am Würzburger Siebold-Gymnasium begann Pamela Schömig ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiba Marktheidenfeld. Ob Rettersheim, Lengfurt, Hafenlohr oder Esselbach. Sie war und ist hauptsächlich in den Geschäftsstellen um Marktheidenfeld als Serviceberaterin unterwegs.

Sandra Seitz war nach ihrer Ausbildung in der Raiffeisenbank Marktheidenfeld zunächst als Serviceberaterin in Homburg im Einsatz. Nach der Elternzeit für ihre beiden Kinder verstärkt sie seit 2011 das MarktService-Team.

Carmen Serra-Sendelbach absolvierte ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiffeisenbank Lohr. Ihre Berufung fand sie in der Kreditsachbearbeitung, wo sie seit 1995 ununterbrochen tätig ist.

Anette Seubert stieß 1992 als Serviceberaterin zum Team der Raiffeisenbank Marktheidenfeld in der damaligen Hauptstelle Marktheidenfeld. Nach ihrer Elternzeit kam sie 2011 zurück und ist seit 2012 nun in der Geschäftsstelle Erlenbach tätig.

Margarete Strohmenger wurde 1992 von der Raiffeisenbank Gemünden für den zentralen Schreibdienst eingestellt. Nach einer kurzen Zeit als Kassiererin in Langenprozelten und der Elternzeit für ihre Kinder engagierte sie sich zunächst im Rechnungswesen. Seit 2010 ist sie für das MarktService-Team aktiv.

Diana Wirth begann ihre Genossenschaftslaufbahn 1992 als Serviceberaterin in der Raiffeisenbank Frammersbach. Nach der Elternzeit ist sie nun schon seit 2001 in der Lohrer Innenstadt als Serviceberaterin tätig.

Raiba-Azubis unterstützen Senioren

 

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Die drei Auszubildenden bei ihrem Workshop im Senioren-Internetcafe Marktheidenfeld

Generation verlinken – so nennen die Raiffeisenbank-Azubis des 2. Lehrjahres in diesem Jahr ihr soziales Projekt.  Sie möchten gezielt älteren Menschen durch Fachvorträge und „Senioren-Managing“ den modernen Bankalltag vereinfachen.

Normalerweise durchlaufen die Auszubildenden die verschiedenen Bereiche der Genossenschaftsbank, lernen den Kundenservice in den Geschäftsstellen oder gehen in die Berufsschule. Die Ausbildung in der Raiffeisenbank beinhaltet aber auch verschiedene Projektarbeiten, die von den Azubis selbständig vorbereitet und durchgeführt werden. Natürlich im Hintergrund immer mit der Unterstützung von erfahrenen Kollegen.

azubisozial17-1Bereits zum ersten Workshop beim Senioren-Internet im Marktheidenfelder Café Franck-Haus erschienen die Senioren zahlreich. Dabei referierten Lukas Weber, Leon Roth und Calvin Jankowski (alle Anfang 20) über den modernen Bankalltag, die Sicherheit von Bankgeschäften sowie aktuelle Betrugsmaschen.

Zusammen mit vier anderen ihres Jahrgangs haben sie den Workshop „Generationen verlinken“ entwickelt. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Senioren den Umgang mit Bankgeschäften zu erleichtern“, erklärt Lukas Weber den Hintergrund. „Schon bei den ersten beiden Terminen in Marktheidenfeld haben wir tolle Rückmeldungen erhalten. Es freut uns sehr, dass wir hier wirklich konkret Hilfestellungen geben können.“

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Lukas Weber erläutert die Benutzung des TAN-Generators

Durch die täglichen Berührungspunkte mit den spezifischen Bankthemen war den angehenden Bankkaufleuten keine Frage zu schwer, die jungen Dozenten waren um keine Antwort verlegen, woraus sich ein abwechslungsreicher Dialog entwickelte.

Selbstverständlich soll es das nicht gewesen sein. Die Azubis sind weiter im Landkreis unterwegs. Im Oktober noch in Karlstadt in der Anna-Herold-Stiftung und Anfang kommenden Jahres mit Unterstützung des Seniorenbeirates in Lohr.

Backe, backe Kuchen!

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Es wird wieder mehr gekocht, gebacken, überhaupt Essen in jeglicher Form hergerichtet, am liebsten mit Zutaten aus dem eigenen Garten. Und natürlich tauschen sich Köche und Bäckerinnen über ihre Leidenschaft gerne aus, verraten sich Tipps und Kniffe . Wir wollen künftig in unserem Magazin Lieblingsrezepte von Ihnen veröffentlichen – solche, die von einer zur nächsten Generation weitergegeben werden.

Zum Start der Rezept-Serie trafen wir uns mit der Karlstadter Diplom-Oecotrophologin Gabriele Schäfer. Sie backt und kocht aus Leidenschaft – und zwar seit ihrer Jugend. Ob für die Familie oder Gäste, Kochen und Essen sind für sie nach eigenen Worten „Entspannung, Genuss, Lebensfreude und natürlich Grundlage für Gesundheit“. Die Erfahrung durch Kurse bei Profiköchen und die erfolgreiche Teilnahme an diversen Koch- und Backwettbewerben gibt sie seit über 25 Jahren in Kochkursen auf Anfrage weiter.

Als Ernährungswissenschaftlerin mit eigener Praxis für Ernährungsberatung http://www.dr-ambrosius-mainspessart.de versucht sie bei ihrer Arbeit, immer Gesundheit und Genuss für ihre Klienten miteinander zu verbinden. Auch bekannte Rezepte entwickelt sie weiter, gibt ihnen durch andere Zutaten, bei denen sie sich von ihrem persönlichen Geschmacksempfinden leiten lässt, eine eigene Note. In ihrer äußerst funktional eingerichteten Küche mit zwei Kochherden gibt es viel Arbeitsfläche. Die ist auch nötig, denn ihr Mann teilt mit ihr die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen.

Manchmal meldet sie sich bei Wettbewerben an und gewinnt mit ihren Kreationen Preise – so auch mit ihrem Matteblootz. Solch einen Blechkuchen kennt man in kleinen Landgemeinden, aber nicht unbedingt in Aschaffenburg oder in Schweinfurt. Vermutlich hängt das mit der „Matte“ zusammen. Sie ist ähnlich wie Quark, aber krümelig, ähnelt dem Hüttenkäse, schmeckt aber anders als dieser. Bäuerinnen haben ihn früher selbst hergestellt, doch heutzutage ist es nicht mehr so leicht ranzukommen.

Bei der „reingeschmeckten“ Unterfränkin fügt es sich ganz gut, dass sie in der Nachbarschaft zum Bauernhof Fehmel wohnt. Von der Seniorchefin erfuhr sie, wie die Matte hergestellt wird und bekommt auch die frische, nicht pasteurisierte oder homogenisierte Milch, die drei bis vier Tage an einem warmen Ort stehen bleiben muss. Von der Dickmilch wird der Rahm abgeschöpft, der Rest kommt in einen Topf und wird drei bis vier Stunden bei 30 bis 35 Grad erwärmt. Das Eiweiß klumpt zusammen, Molke tritt aus. Durch einen feinmaschigen Filter oder ein Küchentuch wird diese von der entstandenen Matte getrennt.
Rezept

Um 1,5 Kilogramm Matte herzustellen, sind zehn Liter Milch nötig. „Das ist aufwändig und nicht ganz billig, aber das ist halt eine Liebhaberei – so wie ein schönes Brot backen. Die Zeit darf man nicht rechnen“, gibt Gabriele Schäfer zu bedenken. Sie möchte aussterbendes Wissen in der Küche bewahren, denn von Berufs wegen weiß sie: Immer weniger Leute können backen und viele greifen heutzutage zu Fertigmischungen. Päpstlicher als der Papst ist sie nicht und akzeptiert für ihren Kuchen Puddingpulver. Wer nicht ohne weiteres an „echte“ Matte herankommt, darf alternativ zum (durchs Küchentuch abgetropften) Magerquark greifen. Die Sahne als fetter Geschmacksträger sorgt für die cremige Konsistenz.

Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept,
mit dem Sie Ihre ganze Familie oder Ihre besten Freunde immer wieder überraschen und nicht nur satt, sondern auch glücklich machen!
Einfach per Post oder E-Mail an: info@raiba-msp.de. Gerne können Sie Ihr Rezept auch in einer unserer Geschäftsstellen abgeben. Bitte geben Sie in jedem Fall Ihre vollständige Adresse an.

Ohne Pfeil und Drogen

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Lange Zeit war Darts als Kneipensport verschrien, nun ist es auf dem Vormarsch und im Begriff, sich von diesem Ruch zu emanzipieren. Doch das Image hält sich hartnäckig. Zu Besuch beim Dartclub Marktheidenfeld.

 

 

DARTS?
Spielen nur übergewichtige Männer. Und ja sowieso nur deshalb, um ihren Alkoholkonsum zu rechtfertigen. Alexander Straub lacht, wenn das Gespräch zu diesen Klischees führt. Er sitzt an einem verregneten Freitagabend an einem runden Tisch im Marktheidenfelder Dartclubheim, das von außen wirkt wie ein unwirtlicher Bunker, unspektakulär weiß, fensterlos an der Frontseite. Straub, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, sagt: „Früher ist schon geraucht und getrunken worden – es waren gesellige Runden.“ Pfeil und Drogen, legaler Art natürlich – das gehörte einfach
zusammen. Ein Bierchen, eine Kippe, das Miteinander: Straub, ein adretter Mann ohne
Übergewicht, macht keinen Hehl daraus, dass er auch deshalb vor über zwei  Jahrzehnten mit Darts angefangen hat. Inzwischen aber hat sich seine Einstellung
grundlegend geändert. Es geht ihm jetzt vielmehr um den Sport an sich: ein ruhiges
Händchen zu haben, sich zu konzentrieren – und die Pfeile zu versenken. Straub hält es aber schon für denkbar, dass selbst die Profis während eines Spiels madarts2l ein Bier trinken. „Ein Beruhigungsbierchen“, wie er sagt. Straub grinst und führt weiter aus: „Vorne auf
der Bühne steht immer nur Wasser. Aber man weiß ja nicht, was in den Pausen hinten im Kämmerchen passiert.“ Aus dem Fernsehen kennt man ja nur diese Bilder aus dem Alexandra Palace in London: wie die Profis eine 180 nach der anderen werfen. Wie sich der Saal inmitten eines Freizeit- und Erholungsparks im Stadtbezirk Haringey in ein einziges Tollhaus verwandelt. Und wie grölende Fans in schrillen Kostümen durchdrehen.
Das Ally Pally, wie der Alexandra Palace liebevoll genannt wird, hat sich längst zu
einem Wallfahrtsort für Darts-Anhänger entwickelt. Auch aus Deutschland pilgern
im Januar eines jeden Jahres Hunderte, meist Jugendliche, nach London, um die Weltmeisterschaft vor Ort zu verfolgen.

AUS DEM WALLFAHRTSORT ALLY PALLY SCHWAPPT DIE EUPHORIE NACH DEUTSCHLAND
Hier in Marktheidenfeld, in den ehemaligen Umkleiden des alten Schwimmbads, geht es deutlich gemächlicher zu als im Ally Pally. Kein Hallensprecher, keine Fernsehkameras, keine Kostüme. Es ist schließlich nicht mehr als ein gewöhnlicher Freitagabend Mitte August im Dartclubheim. Fünf Spieler sind zum Training gekommen. Sie alle sind noch keine 30 Jahre alt.

Auch Kristin Kettler, die Vorsitzende des Vereins, ist erst 28. seit Kindestagen ist
sie dem Sport verfallen. „Ich bin damit aufgewachsen“, erzählt sie, „ich war von klein auf immer hier.“ Dann streckt Kettler ihren Arm aus und hält die Hand etwa in Tischhöhe. „So groß war ich“, sagt sie und lacht. Sie meint: Mit fünf Jahren hat sie zum ersten Mal einen Dartpfeil in der Hand gehalten. Sie erinnert sich: „Ich stand auf einem Stuhl, die
Scheibe auf dem Boden. Dann habe ich die Pfeile runtergeworfen.“ Sie war noch zu klein, um die Pfeile nach ihren Würfen selbstständig wieder aus der Scheibe zu ziehen.
Zu Kettlers Anfangszeiten, Mitte der 1990er Jahre, wurde Darts nicht einmal wahrgenommen. Doch inzwischen ist die Sportart längst auf dem Vormarsch – besonders wegen jungen Leuten. Alleine in diesem Jahr hat der Marktheidenfelder
Verein „vier, fünf Neuzugänge“ gewonnen, erklärt Kettler und „Die Neuen sind Anfang, Mitte 20. Wir hatten mal einen Altersschnitt von 45 – der ist mittlerweile deutlich gesunken.“ Rund ein halbes Dutzend Vereine wurden in diesem Jahr in Unterfranken gegründet, zumeist in den Räumen Aschaffenburg und Bad Kissingen.darts4

DEN RUF DES KNEIPENSPORTS WIRD DARTS WOHL NICHT MEHR LOS
Der Marktheidenfelder Club ist der einzige im Landkreis Main-Spessart. Hier, in der Lengfurter Straße, hat er schon eine beträchtliche Sammlung an Pokalen beisammen. Eine der ältesten Trophäen in den Vitrinen stammt aus dem Jahr 1989. Seitdem ist der Dartclub hier zu Hause. Bis dahin war er im alten Feuerwehr-Gerätehaus beheimatet, davor in einer Kneipe. Sieben Marktheidenfelder brachten den Sport seinerzeit aus einem Urlaub mit, aus England, dem Mutterland des Darts. Sie hingen in einem Lokal eine Scheibe auf und warfen mit Pfeilen auf diese – das machte schnell die Runde. Auch  wenn der Sport längst an Seriosität gewonnen hat, so wird Darts bis heute stets mit Kneipen und Alkohol in Verbindung gebracht. Und Kettler glaubt: „Den Ruf wird der Sport nicht mehr los.“ Verwundern kann das nicht, schließlich hat Darts sein Image über all die Jahre selbst kultiviert – und tut dies im Ally Pally durch seine bierseligen Fans bis heute.

Auch im Marktheidenfelder Dartclubheim hängt eine drei Liter fassende Flasche
Asbach an der Wand. Sie ist so gut wie voll.

Das ist Darts
Darts stammt aus England, dort entstand die Sportart in der zweiten Hälfte des 19.  Jahrhunderts. Heute unterscheidet man zwischen Steel- und Softdarts. Im Gegensatz zu den Kunststoffpfeilen, die beim Softdarts auf eine Automatenscheibe geworfen werden, kommen beim klassischen Steeldarts Metallpfeile zum Einsatz. Die Spieler werfen aus einer Entfernung von 2,37 Metern Pfeile auf eine Scheibe, die einen Durchmesser von 34 Zentimetern hat und an der Wand in einer Höhe von 1,73 Metern angebracht ist. Die Scheibe ist in Segmente eingeteilt, die einen Wert von 1 bis 20 haben. Zudem gibt es einen äußeren Ring, auf dem sich die Punktzahl verdoppelt, sowie einen inneren, auf dem sie sich gar verdreifacht. Jeder Spieler wirft pro Runde dreimal, so sind also höchstens 180 Punkte zu erzielen (drei Treffer im Triple-20-Feld, das allerdings nur acht Millimeter breit ist). In der Regel muss in einem Durchgang ein Punktestand von 501 heruntergespielt werden – dies ist im Bestfall mit neun Darts möglich. Profis werfen mit drei Pfeilen im Schnitt gut 100 Punkte.

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Hartes, schönes Schäferleben.

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Schäfer Fritz Bruder, Wiesenfeld

Die Schafhaltung hat in Unterfranken eine sehr lange Tradition, denn kein Haustier lieferte den Menschen so viele Produkte wie das Schaf – Dünger, Felle, Fleisch, Milch, Wolle und Saitlinge. So wird der feine, dünne Naturdarm vom Schaf bezeichnet, mit dem in der Regel Frankfurter und Wiener Würstchen sowie Nürnberger Rostbratwürste hergestellt werden. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Talfahrt. Insgesamt  stehen heute in Unterfranken rund 37 500 Schafe. Es gibt etwa 600 Koppelschafhalter, aber nur noch 57 hauptberufliche Herdenschäfer. Drei von ihnen aus dem Landkreis Main-Spessart geben unseren Lesern einen Einblick in ihr Schäfer-Leben.

Mit Romantik hat das Leben von Friedrich Bruder und seinem Sohn Thomas aus Wiesenfeld, Peter Amend aus Neuendorf und dem Schäfer-Paar Dieter Michler und Christiane Geiger aus Adelsberg nicht viel zu tun. Die Übernachtung im Schäferwagen wie in früheren Generationen ist passé – heute übernachten die Berufsschäfer zuhause, dennoch sind sie nach wie vor viel an der frischen Luft, können sich ihren Tag einteilen, außer im Winter.

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Schäfer Amend, Neuendorf

LANDSCHAFTSPFLEGER
Ein wichtiges Standbein für die Berufsschäfer ist die Landschaftspflege: Von Ende April bis Mitte Dezember ist Peter Amend mit einem Großteil seiner Herde draußen im Aubachtal zwischen Habichsthal und Frammersbach. Auf dessen Anhöhen, wo die Landschaftspflege nur schlecht mit Maschinen möglich ist, treibt Amend mit seinen zwei Hunden seine Schafherde. „Das ist jeden Tag mein Fitnessprogramm“, erklärt der durchtrainierte 52jährige mit einem Schmunzeln. Vom Oktober bis Mitte November lammen die ersten Muttertiere noch draußen auf der Weide. Abends nimmt der Schäfer sie dann im Anhänger mit in den heimatlichen Stall.
Die Bruders sind mit ihren „Wollknäueln auf vier Füßen“ in den Naturschutzgebieten Mäusberg – Rammersberg – Ständelberg bei Wiesenfeld und auch auf der anderen Mainseite „Am Grainberg“ im Einsatz. Außerdem grast ein Teil der Herde noch bei Hofstetten am Main.
Die Adelsberger sind sogar noch weiter weg mit ihrer 800 Tiere umfassenden Herde: Von Frühjahr bis Mitte November weiden ihre Tiere auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken in der Rhön. Acht bis zehn Stunden sind Dieter Michler, Christiane Geiger oder ihr Schäfer Christof draußen bei den Tieren. Wenn sie wieder nach Hause fahren, sind die Schafe hinter dem Elektrozaun nicht allein, sondern haben drei besonders aufmerksame Aufpasser: Karla, JJ und die kleine Jacky – seltene Pyrenäenberghunde, die als spezielle Herdenschutz-Hunde selbstständiges „Handeln“ gewohnt sind.

LECKERES LAMMFLEISCH
Die Lammfleischproduktion ist kostendeckend. Peter Amend hat mit der Erzeugergemeinschaft in München einen Vertrag abgeschlossen. Der Neuendorfer
liefert seine Tiere nicht in Bayerns Süden, sondern meist holen Händler aus
dem Frankfurter und Offenbacher Raum alle drei bis vier Wochen jeweils rund
40 Tiere am Hof ab. Sie haben dann ein Schlachtgewicht von 45 bis 50 Kilogramm
und bringen um die 120 Euro. Die 78jährige Mutter hilft nicht nur beim schaefer fritz bruder wiesenfeld (18)
Wiegen mit. Wenn eine Schafmutter zu wenig oder gar keine Milch gibt, ist Gabriele Amend mit dem Fläschchen für die kleinen Lämmer da.
Die Bruders arbeiten mit einem privaten Händler zusammen, der ihnen die Lämmer abkauft. Die Zeiten sind vorbei, als noch zuhause im eigenen Schlachtraum Tiere zerlegt wurden. Die Hygieneauflagen dafür sind zu hoch.
Der Betrieb Michler in Adelsberg baut die Bioschiene, die er seit 2015 fährt, immer weiter aus. Die studierte Landwirtin Christiane Geiger, die aus einer Schäferfamilie im baden-württembergischen Bad Wimpfen stammt, ist ebenfalls Berufsschäferin und engagiert sich als Vorstandsmitglied in der Vermarktungsinitiative Grünland Spessart e. V.. Schon jetzt lässt der Adelsberger Betrieb Schafschinken und Salami produzieren, die beim Weihnachtsmarkt in Hohenroth oder den Nikolaustagen in Karlstadt angeboten werden. Die Familie hat, um alle Schafe für kurze Zeit im Winter biokonform schaefer fritz bruder wiesenfeld (28)unterbringen zu können, einen zusätzlichen zweiten Stall gebaut und den alten Stall etwas verändert. Das Bioland-Siegel darf sie seit 2016 führen. Drei Wochen dauert es im November, bis ihre Tiere von der Rhön wieder nach Hause in den heimatlichen Stall getrieben werden. Doch das wird auch immer schwieriger. Den hauptberuflichen Schäfern werden Flächen entzogen durch EU-Förderprogramme zur Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren wie Pferden, Rindern, Wasserbüffel, Ziegen, Eseln bis zu Lamas und Alpacas. Außerdem ist die Konkurrenz bei Pachtflächen groß durch Biogasanlagen.

So gut wie gar kein Geld ist mit der Wolle zu verdienen. Aber das Tierschutzgesetz
schreibt die Schur einmal jährlich vor. Die Schäfer sind froh, wenn sie überhaupt
die Kosten fürs Scheren decken können. Die Muttertiere werden meist ab der
zweiten Märzhälfte von ihrer Wolle befreit. Hier in der Gegend sind vor allem
polnische Schafscherer im Einsatz.

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Schäfer Thomas Bruder, Wiesenfeld

LEBENDE KRIPPE
Romantisch wird es meist am dritten Adventssonntag am Wiesenfelder Rammersberg, wenn das Gelände der Familie Bruder sich in eine „Lebende Krippe“ verwandelt: Im eigens für diesen Anlass gezimmerten kleinen Stall, über dem der Stern von Bethlehem leuchtet, lässt sich die heilige Familie nieder, verkörpert von einem jungen Paar mit Baby. In den vergangenen drei Jahren haben zwei der 27 Jahre alten Bruder-Drillinge für Babys gesorgt. Thomas Bruder ist nicht nur in die Fußstapfen seines Vaters getreten, sondern auch noch leidenschaftlicher Hundezüchter und -führer. Als solcher ist er bereits als junger Mann mit seiner Schäferhündin Ella Deutscher Meister im Leistungshüten geworden.

KLUGE HÜTEHUNDE
Hüten ist für den Schäfer kein Spaziergang und für die herumtollenden Hunde keine Spielerei. Beim »Auspferchen« nach dem Öffnen der Pforte muss der Hund wissen, wo er steht, beim Treiben der Herde über Engstellen und Brücken dafür sorgen, dass die Herde schmal und langgezogen passiert. Kleine Sünden der Schafe muss der Hund sofort bestrafen: Will eines ausscheren, darf er zu einem kurzen Nacken-, Keulen oder Rippenbiss ansetzen – aber nicht so fest, dass das Tier verletzt wird oder Schaden an der Wolle nimmt.

So hart die Schäferei auch für Mensch und Hund ist – keiner der hier Porträtierten würde mit einem Bürojob tauschen.

Schäfer Dieter Michler

Schäfer Dieter Michler, Adelsberg

Freisprechungsfeier bei der Raiffeisenbank Main-Spessart

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(v.l.n.r) Brigitte Köhler (BR-Vorsitzende), Louis Nun, Anna Leppig, Dir. Michael Zeuch, Susanne Roth (Personalabteilung)

Zwei Auszubildende beendeten erfolgreich ihre Lehrzeit zu Bankkaufleuten bei der Raiffeisenbank: Anna Leppig (Marktheidenfeld) und Louis Nun (Retzstadt).

„Über den Begriff Freisprechung habe ich mir im Vorfeld einmal Gedanken gemacht. Der stammt ja aus dem Mittelalter und bedeutete damals ein lossprechen vom Lehrmeister und ein ausziehen in die Welt“, sinnierte Michael Zeuch, Vorstandsvorsitzender der Bank in seiner kurzen Ansprache. Zeuch verwies auf die für die Finanzwelt spannende Zeit: „Mein eigenes Berufsleben geht ja langsam zu Ende. Gerade auch in der Rückschau stelle ich immer wieder fest: Unsere Branche verändert sich gerade so rasant wie nie zuvor. Wir müssen uns mit völlig neuen Rahmenbedingungen wie negativen Zinsen und ausufernder Regulierung unseres Geschäftes auseinandersetzen. Das verlangt uns einiges ab. Ihr habt Eure Ausbildung erfolgreich gemeistert und damit ein gutes Fundament gelegt. Entwickelt eigene Wertvorstellungen, den Willen weiterzumachen und habt Spaß an Eurem Job. Das gibt Eurer Tätigkeit Sinn und lässt Euch für die Zukunft gerüstet sein.“

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler. „Mit der Berufsausbildung habt ihr einen guten Grundstein gelegt“, so Köhler in ihrer kurzen Ansprache. „Geht jetzt mutig Euren Weg, arbeitet Euch voran und seid vor allem mit dem Herzen dabei.“ Köhler freute sich auch darüber, dass die Ausbildung in der Raiffeisenbank seit jeher einen hohen Stellenwert genieße und jedes Jahr eine große Zahl an Ausbildungsplätzen bereitgestellt wird. Die Berufsausbildung sei eine gute Orientierung und Basis für jede mögliche Karriere.

Auch am 1. September 2017 beginnen wieder sechs junge Menschen ihre Ausbildung bei der Raiffeisenbank Main-Spessart.

Für den Ausbildungsstart 2018 sind noch Bewerbungen möglich. Informationen zur Ausbildung in der regionalen Genossenschaftsbank gibt es hier.

JobRad – neues Angebot für Mitarbeiter der Raiffeisenbank Main-Spessart

Gleich zwei Punkte verbindet das neue Angebot für Mitarbeiter der Raiffeisenbank ideal: Gesundheitsförderung und Förderung der Elektro-Mobilität in Main-Spessart.

Seit Jahren ist die Raiffeisenbank Main-Spessart für die Mitarbeiter in Sachen Gesundheitsförderung aktiv. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gab und gibt es diverse Angebote und Möglichkeiten, aktiv, gesund und ausgeglichen durch den Alltag zu gehen. „Wir haben uns für betriebliches Gesundheitsmanagement entschieden, weil die Gesundheit aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns ein wichtiges Gut ist und weil auch der wirtschaftliche Erfolg unserer Bank entscheidend davon abhängt. Zudem sehen wir das Thema Mitarbeiterfürsorge als unsere soziale Verantwortung auf Basis unserer genossenschaftlichen Werte als Selbstverständnis an“, meint dazu Michael Zeuch, Vorstandsvorsitzender der Bank.

Ein neues Angebot in diese Richtung ist das Dienstfahrradkonzept JobRad. Die Initiative wurde 2008 in Freiburg gegründet mit dem Ziel, mehr Menschen im Alltag auf das Fahrrad zu bringen. Für ausreichend Bewegung zu sorgen – das ist gerade in einem Bürojob oftmals schwierig.

Das Dienstfahrradkonzept funktioniert ähnlich wie das bekannte Dienstwagenleasing — nur mit Fahrrädern und Pedelecs statt Autos. Mitarbeiter beziehen ihr Wunschrad einfach und bequem über den Arbeitgeber. Die Fahrräder dürfen sowohl beruflich als auch privat genutzt werden. Die Mitarbeiter haben die Wahl: Egal, ob Stadt- oder Tourenrad, Mountainbike oder Rennrad, Pedelec oder S-Pedelec, Liege- oder Lastenrad – jedes Rad kann ein JobRad sein. Das Wunschrad zahlt man dann ganz bequem über die monatliche Gehaltsabrechnung als sog. Gehaltsumwandlung und spart dabei gleichzeitig bares Geld – inklusive steuerlicher Vorteile. Dank einer neuen Steuerregelung gilt das Dienstwagenprivileg, die 1 %-Regel, nun in ähnlicher Weise auch für Fahrräder und E-Bikes.

„Wir glauben, dass das Fahrrad ein ernsthaftes Verkehrsmittel ist – im Alltag oft sogar das ideale. Immer mehr Arbeitnehmer erkennen das für sich und nutzen dieses Angebot. Aus gesundheitlichen Gründen, aber auch aus Gründen des Umweltschutzes. Das Thema Elektro-Mobilität in der Region Main-Spessart nach vorne zu bringen ist uns eine Herzensangelegenheit. Schön, dass wir mit JobRad beide Themen verbinden können“, so Michael Zeuch.

Hintergrund:
JobRad ist ein Konzept zum Dienstfahrrad-Leasing der LeaseRad GmbH. Das Freiburger Unternehmen wurde 2008 gegründet, um eine Alternative zum Dienstwagen anzubieten. Mit JobRad können Arbeitnehmer und Selbstständige Fahrräder und E-Bikes zu günstigen Konditionen beziehen. Über 4.400 Arbeitgeber, darunter Unternehmen wie SAP, die Deutsche Bahn und die REWE Group, nutzen das JobRad-Angebot bereits. Mehr als 3.800 Fahrradfachhändler bundesweit kooperieren mit JobRad.