4. Kindermitbringtag am 22.11.2017 in Lohr am Main

Buß- und Bettag. Die Kinder haben keine Schule und keinen Kindergarten. Da kann die Kinderbetreuung schon mal kompliziert werden. In der Raiffeisenbank Main-Spessart gab es deshalb auch in diesem Jahr einen Kindermitbringtag. Um den Eltern die Organisation zu erleichtern, aber auch, damit sich die „Raiffeisenfamilie“ schon früh kennenlernt.
Das Angebot fand in Lohr statt und stand, passend zur bald beginnenden Weihnachtszeit, ganz unter dem Motto „Freude verschenken“.

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Hierzu durften sich die Kinder als Wichtel verkleiden und bekamen zuerst einmal einen Überblick über unser geplantes Programm und eine kurze Information zur Aktion „Geschenk mit Herz“.

Unsere 18 Wichtel machten sich anschließend tatkräftig ans Werk. Die bereits von den Kindern mitgebrachten Kartons wurden vollständig befüllt, eingepackt und liebevoll verziert. Auch die Päckchen, die durch den Aufruf an alle Mitarbeiter gespendet worden  waren, wurden dabei beklebt und verschönert. Hierzu standen Sticker, aber auch unterschiedliche Bastelvorlagen zur Auswahl.

Kindermitbringtag17-1Natürlich durfte in den Päckchen, welche an die Aktion „Geschenk mit Herz“ gehen, ein persönlich ausgesuchter Gegenstand nicht fehlen. Deshalb begaben sich die großen Wichtel mit den kleinen Wichteln auf einen Spaziergang in die Lohrer Innenstadt. Hier durfte jedes Kind noch eine Kleinigkeit einkaufen, die es gerne zusätzlich mit in sein Päckchen legen wollte.

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In der Bank zurück, stärkten sich unsere fleißigen Wichtel mit Hörnchen, Laugenstangen und natürlich auch Obst.

Um nicht nur Freude an bedürftige Kinder, sondern auch an die eigene Familie zu verschenken, ging es in kleinen Gruppen zum Fotografieren.

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Ein individueller Bastelkalender sollte ja mit vielen schönen Bildern verziert werden. Dazu wurden von den einzelnen Wichteln monatsweise in verschiedenen Outfits und jahreszeitlichen Dekorationen von unserem Foto-Team Bilder gemacht.Kindermitbringtag17-4

Da so ein professionelles Fotoshooting sehr anstrengend ist, gab es anschließend Nudeln mit Soße und als Nachspeise einen leckeren Pudding zur Stärkung – so wie die Teller aussahen hat es jedem Wichtel gut gemundet.

 

Jetzt war Zeit zum Austoben oder die Kinder konnten sich mal kurz in unsere Kuschelecke zurückziehen, bevor es mit dem Programm weiterging.

Denn den Päckchen fehlte noch der Feinschliff. Jedem Päckchen wurde noch eine mit Bild versehene und individuell verzierte Grußkarte beigepackt.

Die Fotos vom Shooting standen nach einer ausgiebigen „Activity“ Runde auch zur Verfügung, wobei unsere kleinen Wichtel gar nicht aufhören wollten zu spielen. Also haben wir es uns gemeinsam zur Aufgabe gemacht die Bilder auszuschneiden und in den Bastelkalender einzukleben. Hier haben sich die Kinder noch einmal richtig Mühe gegeben, besonders die Mädchen hatten hierbei große Ausdauer.

Unser Tag ging nun langsam dem Ende zu, die Kinder hatten sehr viel Spaß gehabt.

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Ein Abschlussfoto mit den vielen schönen Geschenken, die nun auf den Weg an arme Kinder gehen, durfte natürlich aber nicht fehlen.

Für die fleißigen Wichtel gab es auch eine Belohnung mit nach Hause. Und was würde hier besser passen als ein „Adventskalender“ zur bald beginnenden Weihnachtszeit.

Die Großen Wichtel Johanna Heim, Dominik Kunkel, Elena Kauth, Lisa-Marie Krautwald, Leon Roth, Anja Scheiner, Susanne Roth und Susanne Schreck bedanken sich bei den sehr braven Kids für die Teilnahme. Wir hoffen und glauben, dass alle wieder viel Spaß hatten.

 

60, 90 und sogar 105 Jahre Treue zur Genossenschaft

In einer kleinen Feierstunde ehrte die Raiffeisenbank Main-Spessart auch heuer wieder 35 Mitglieder und Institutionen für ihre langjährige Treue zur Genossenschaft.

Seit mehr als 60 Jahren halten der Genossenschaft die Treue:

Heinrich Bahner (Lohr), Alfred Beer (Hafenlohr), Emil Dittmaier (Gössenheim), Fridolin Englert (Neuhütten), Eugen Fischer (Tiefenthal), Josef Franz (Lohr-Sackenbach), Georg Freudenberger (Altfeld), Richard Gerhard (Adelsberg), Lothar Haas (Hofstetten), Wilhelm Jessberger (Röttbach), Waldemar Krebs (Hofstetten), Hugo Martin (Homburg), Adolf Neuf (Heßdorf), Ernst Rauh (Oberwittbach), Arthur Riedmann (Stetten), Karl Ruppert (Langenprozelten), Leonora Ruppert (Karsbach), Rudolf Schital (Fellen), Adolf Schmitt (Lohr-Sackenbach), Alois Schmitt (Seifriedsburg), Klemens Schmitt (Rechtenbach), Erwin Stamm (Lohr-Wombach), Ernst Teubert (Urspringen), Karl Väth (Erlenbach), Eugen  Wernig (Trennfeld), Georg Wilhelm (Schaippach), Peter Wolf (Michelrieth)

Die Evang. Kirchenstiftung Michelrieth ist ebenfalls mehr als 60 Jahre Mitglied der Raiffeisenbank. Auch die Gemeinde Neustadt a. Main trat schon vor über 60 Jahren in die Genossenschaft ein. Außerdem sind Main-Spessart-Reisen Hock (Steinfeld-Hausen) und der TSV Neuhütten 1949 e.V. seit über 60 Jahren dabei.

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Die anwesenden Geehrten mit Dir. Michael Zeuch (links) und Dir. Andreas Fella (rechts hinten).

Über 90 Jahre sind die Evangelische Kirchengemeinde Höllrich und der KKS Karbach e.V. Teilhaber bei der regionalen Bank und sogar 105 Jahre Mitglied bei der Raiffeisenbank ist die Gemeinde Neuhütten.

„Dieser Termin ist immer ein kleiner Höhepunkt in unserem Kalender“, machte Direktor Michael Zeuch in seiner Ansprache gleich zu Anfang klar. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Menschen in der Region ihrer Bank vor Ort so viele Jahre lang die Treue halten und ihr Vertrauen schenken.

„Ohne das Zutrauen der Menschen wäre die Erfolgsgeschichte unserer Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch nicht möglich gewesen. Die Idee, Menschen in einer Genossenschaft zusammenzubringen war damals revolutionär. Seit mittlerweile über 150 Jahren sorgt diese Verbundenheit zwischen Kunde, besser Teilhaber, und Bank dafür, dass das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten für seine Mitglieder und Kunden ein sicherer Hafen war“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Sie als langjährige Mitglieder der Raiffeisenbank Main-Spessart schenken dieser genossenschaftlichen Idee Ihr Vertrauen. Schon über viele Jahrzehnte hinweg. Das wissen wir ganz besonders zu schätzen. Für Sie und mittlerweile weitere rund 43.000 Menschen in Main-Spessart ist Bankgeschäft keine anonyme Angelegenheit. Auch in der heutigen Zeit, die geprägt ist von Veränderungen und großen Umbrüchen – Stichwort Digitalisierung – können wir als regionale Genossenschaft Orientierung geben. Als Teilhaber stehen Sie ein für Ihre Genossenschaft und empfehlen uns weiter. Hierfür danken wir Ihnen herzlich”, ergänzte Zeuch weiter.

Alle Geehrten erhielten aus den Händen des Vorstandes der Bank eine Urkunde, die Ehrennadel sowie eine Luftaufnahme ihres Heimatortes bzw. eine Spende für ihre Institution.

Auch 2017 haben sich schon wieder über 1.700 Menschen für eine Mitgliedschaft bei ihrer Raiffeisenbank entschieden. Mehr als jeder dritte Einwohner im Geschäftsgebiet der Bank ist mittlerweile Teilhaber der größten Genossenschaft im Landkreis Main-Spessart.

VRmobil an Sozialstation St. Elisabeth Marktheidenfeld

Festakt zum Jubiläum mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm in der Würzburger Residenz

Große Freude herrschte bei der Sozialstation St. Elisabeth e.V. Marktheidenfeld: Marianne Tschammer, geschäftsführende Pflegedienstleiterin und der ehrenamtliche Vorstand Uwe Rentz nahmen an dem Festakt teil und konnten aus den Händen des Raiba-Vorstandes Michael Zeuch die Schlüssel für einen nagelneuen VW take Up! entgegennehmen. Nach Würzburg waren die Beiden mit einem der ersten VRmobile von 2007 gekommen, das bei der Sozialstation auch nach zehn Jahren noch immer im Einsatz ist. Eine Anekdote, die die Zuhörer zum schmunzeln brachte, aber auch von der Langlebigkeit und der Wirksamkeit der Aktion zeugt.

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Dir. Michael Zeuch (Vorstandsvorsitzender Raiba MSP), Thomas Stegmann (Vorstandsvorsitzender Gewinnsparverein Bayern), Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Marianne Tschammer, Uwe Rentz (beide Sozialstation St. Elisabeth), Thomas Pohl (geschäftsführender Vorstand Gewinnsparverein Bayern)

Seit genau zehn Jahren steht das VRmobil bundesweit für das soziale Engagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Dieses Jubiläum wurde bei dem Festakt mit der Übergabe des 2500. VRmobils in der Würzburger Residenz gefeiert. Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Schirmherrin des VRmobil-Jubiläums, bedankte sich für das außerordentliche Engagement der Genossenschaftsbanken und des Gewinnsparvereins und überreichte selbst ein Auto an das Kinderpalliativteam der unterfränkischen Malteser. Rund 2.500 Autos, die seit 1997 für die verschiedensten sozialen Einrichtungen, Pflegedienste, Schulen und Verbände auf den Straßen in ganz Deutschland unterwegs sind. Eine wirklich herausragende Zahl, zu der an diesem Tag zwölf weitere Fahrzeuge für ganz Unterfranken dazukamen. Unter anderem das für die Marktheidenfelder.

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Dir. Michael Zeuch (Vorstandsvorsitzender Raiba MSP), Uwe Rentz (ehrenamtlicher Vorstand Sozialstation), Susanne Schreck (Raiffeisenbank), Marianne Tschammer (geschäftsführende Pflegedienstleiterin)

„Wir sind uns unserer Verantwortung, besonders für die ländlichen Regionen im Landkreis, bewusst. Der Stellenwert der häuslichen Pflege steigt stetig. Wir freuen uns, mithelfen zu können, ein Grundprinzip des Genossenschaftswesens umzusetzen: die Hilfe zur Selbsthilfe“, so Michael Zeuch. Rund 18 VR-Mobile aus dem Raiffeisenbank-Projekt rollen im Auftrag verschiedenster caritativer Einrichtungen auch auf Main-Spessart’s Straßen.

„Damit haben wir dem gesellschaftlichen Engagement, das aus den Zweckerträgen des Raiffeisen-Gewinnsparens gespeist wird, ein Gesicht gegeben“, so Zeuch weiter. „Jeder einzelne Gewinnsparer übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und fördert mit seinem Losanteil soziale und regionale Einrichtungen und Initiativen.“

Das Gewinnsparen hat eine langjährige Tradition in der Raiffeisenbank. Insgesamt nehmen die Kunden der Raiffeisenbank Main-Spessart derzeit mit über 50.000 Losen teil und tragen somit zur Entstehung des Spendentopfes in Höhe von rund 150.000 Euro jährlich bei. Das Spendenaufkommen aller bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken beträgt mittlerweile jährlich über 13,5 Millionen Euro.