Backe, backe Kuchen!

matteploatz
Es wird wieder mehr gekocht, gebacken, überhaupt Essen in jeglicher Form hergerichtet, am liebsten mit Zutaten aus dem eigenen Garten. Und natürlich tauschen sich Köche und Bäckerinnen über ihre Leidenschaft gerne aus, verraten sich Tipps und Kniffe . Wir wollen künftig in unserem Magazin Lieblingsrezepte von Ihnen veröffentlichen – solche, die von einer zur nächsten Generation weitergegeben werden.

Zum Start der Rezept-Serie trafen wir uns mit der Karlstadter Diplom-Oecotrophologin Gabriele Schäfer. Sie backt und kocht aus Leidenschaft – und zwar seit ihrer Jugend. Ob für die Familie oder Gäste, Kochen und Essen sind für sie nach eigenen Worten „Entspannung, Genuss, Lebensfreude und natürlich Grundlage für Gesundheit“. Die Erfahrung durch Kurse bei Profiköchen und die erfolgreiche Teilnahme an diversen Koch- und Backwettbewerben gibt sie seit über 25 Jahren in Kochkursen auf Anfrage weiter.

Als Ernährungswissenschaftlerin mit eigener Praxis für Ernährungsberatung http://www.dr-ambrosius-mainspessart.de versucht sie bei ihrer Arbeit, immer Gesundheit und Genuss für ihre Klienten miteinander zu verbinden. Auch bekannte Rezepte entwickelt sie weiter, gibt ihnen durch andere Zutaten, bei denen sie sich von ihrem persönlichen Geschmacksempfinden leiten lässt, eine eigene Note. In ihrer äußerst funktional eingerichteten Küche mit zwei Kochherden gibt es viel Arbeitsfläche. Die ist auch nötig, denn ihr Mann teilt mit ihr die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen.

Manchmal meldet sie sich bei Wettbewerben an und gewinnt mit ihren Kreationen Preise – so auch mit ihrem Matteblootz. Solch einen Blechkuchen kennt man in kleinen Landgemeinden, aber nicht unbedingt in Aschaffenburg oder in Schweinfurt. Vermutlich hängt das mit der „Matte“ zusammen. Sie ist ähnlich wie Quark, aber krümelig, ähnelt dem Hüttenkäse, schmeckt aber anders als dieser. Bäuerinnen haben ihn früher selbst hergestellt, doch heutzutage ist es nicht mehr so leicht ranzukommen.

Bei der „reingeschmeckten“ Unterfränkin fügt es sich ganz gut, dass sie in der Nachbarschaft zum Bauernhof Fehmel wohnt. Von der Seniorchefin erfuhr sie, wie die Matte hergestellt wird und bekommt auch die frische, nicht pasteurisierte oder homogenisierte Milch, die drei bis vier Tage an einem warmen Ort stehen bleiben muss. Von der Dickmilch wird der Rahm abgeschöpft, der Rest kommt in einen Topf und wird drei bis vier Stunden bei 30 bis 35 Grad erwärmt. Das Eiweiß klumpt zusammen, Molke tritt aus. Durch einen feinmaschigen Filter oder ein Küchentuch wird diese von der entstandenen Matte getrennt.
Rezept

Um 1,5 Kilogramm Matte herzustellen, sind zehn Liter Milch nötig. „Das ist aufwändig und nicht ganz billig, aber das ist halt eine Liebhaberei – so wie ein schönes Brot backen. Die Zeit darf man nicht rechnen“, gibt Gabriele Schäfer zu bedenken. Sie möchte aussterbendes Wissen in der Küche bewahren, denn von Berufs wegen weiß sie: Immer weniger Leute können backen und viele greifen heutzutage zu Fertigmischungen. Päpstlicher als der Papst ist sie nicht und akzeptiert für ihren Kuchen Puddingpulver. Wer nicht ohne weiteres an „echte“ Matte herankommt, darf alternativ zum (durchs Küchentuch abgetropften) Magerquark greifen. Die Sahne als fetter Geschmacksträger sorgt für die cremige Konsistenz.

Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept,
mit dem Sie Ihre ganze Familie oder Ihre besten Freunde immer wieder überraschen und nicht nur satt, sondern auch glücklich machen!
Einfach per Post oder E-Mail an: info@raiba-msp.de. Gerne können Sie Ihr Rezept auch in einer unserer Geschäftsstellen abgeben. Bitte geben Sie in jedem Fall Ihre vollständige Adresse an.

JobRad – neues Angebot für Mitarbeiter der Raiffeisenbank Main-Spessart

Gleich zwei Punkte verbindet das neue Angebot für Mitarbeiter der Raiffeisenbank ideal: Gesundheitsförderung und Förderung der Elektro-Mobilität in Main-Spessart.

Seit Jahren ist die Raiffeisenbank Main-Spessart für die Mitarbeiter in Sachen Gesundheitsförderung aktiv. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gab und gibt es diverse Angebote und Möglichkeiten, aktiv, gesund und ausgeglichen durch den Alltag zu gehen. „Wir haben uns für betriebliches Gesundheitsmanagement entschieden, weil die Gesundheit aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns ein wichtiges Gut ist und weil auch der wirtschaftliche Erfolg unserer Bank entscheidend davon abhängt. Zudem sehen wir das Thema Mitarbeiterfürsorge als unsere soziale Verantwortung auf Basis unserer genossenschaftlichen Werte als Selbstverständnis an“, meint dazu Michael Zeuch, Vorstandsvorsitzender der Bank.

Ein neues Angebot in diese Richtung ist das Dienstfahrradkonzept JobRad. Die Initiative wurde 2008 in Freiburg gegründet mit dem Ziel, mehr Menschen im Alltag auf das Fahrrad zu bringen. Für ausreichend Bewegung zu sorgen – das ist gerade in einem Bürojob oftmals schwierig.

Das Dienstfahrradkonzept funktioniert ähnlich wie das bekannte Dienstwagenleasing — nur mit Fahrrädern und Pedelecs statt Autos. Mitarbeiter beziehen ihr Wunschrad einfach und bequem über den Arbeitgeber. Die Fahrräder dürfen sowohl beruflich als auch privat genutzt werden. Die Mitarbeiter haben die Wahl: Egal, ob Stadt- oder Tourenrad, Mountainbike oder Rennrad, Pedelec oder S-Pedelec, Liege- oder Lastenrad – jedes Rad kann ein JobRad sein. Das Wunschrad zahlt man dann ganz bequem über die monatliche Gehaltsabrechnung als sog. Gehaltsumwandlung und spart dabei gleichzeitig bares Geld – inklusive steuerlicher Vorteile. Dank einer neuen Steuerregelung gilt das Dienstwagenprivileg, die 1 %-Regel, nun in ähnlicher Weise auch für Fahrräder und E-Bikes.

„Wir glauben, dass das Fahrrad ein ernsthaftes Verkehrsmittel ist – im Alltag oft sogar das ideale. Immer mehr Arbeitnehmer erkennen das für sich und nutzen dieses Angebot. Aus gesundheitlichen Gründen, aber auch aus Gründen des Umweltschutzes. Das Thema Elektro-Mobilität in der Region Main-Spessart nach vorne zu bringen ist uns eine Herzensangelegenheit. Schön, dass wir mit JobRad beide Themen verbinden können“, so Michael Zeuch.

Hintergrund:
JobRad ist ein Konzept zum Dienstfahrrad-Leasing der LeaseRad GmbH. Das Freiburger Unternehmen wurde 2008 gegründet, um eine Alternative zum Dienstwagen anzubieten. Mit JobRad können Arbeitnehmer und Selbstständige Fahrräder und E-Bikes zu günstigen Konditionen beziehen. Über 4.400 Arbeitgeber, darunter Unternehmen wie SAP, die Deutsche Bahn und die REWE Group, nutzen das JobRad-Angebot bereits. Mehr als 3.800 Fahrradfachhändler bundesweit kooperieren mit JobRad.