60, 90 und sogar 105 Jahre Treue zur Genossenschaft

In einer kleinen Feierstunde ehrte die Raiffeisenbank Main-Spessart auch heuer wieder 35 Mitglieder und Institutionen für ihre langjährige Treue zur Genossenschaft.

Seit mehr als 60 Jahren halten der Genossenschaft die Treue:

Heinrich Bahner (Lohr), Alfred Beer (Hafenlohr), Emil Dittmaier (Gössenheim), Fridolin Englert (Neuhütten), Eugen Fischer (Tiefenthal), Josef Franz (Lohr-Sackenbach), Georg Freudenberger (Altfeld), Richard Gerhard (Adelsberg), Lothar Haas (Hofstetten), Wilhelm Jessberger (Röttbach), Waldemar Krebs (Hofstetten), Hugo Martin (Homburg), Adolf Neuf (Heßdorf), Ernst Rauh (Oberwittbach), Arthur Riedmann (Stetten), Karl Ruppert (Langenprozelten), Leonora Ruppert (Karsbach), Rudolf Schital (Fellen), Adolf Schmitt (Lohr-Sackenbach), Alois Schmitt (Seifriedsburg), Klemens Schmitt (Rechtenbach), Erwin Stamm (Lohr-Wombach), Ernst Teubert (Urspringen), Karl Väth (Erlenbach), Eugen  Wernig (Trennfeld), Georg Wilhelm (Schaippach), Peter Wolf (Michelrieth)

Die Evang. Kirchenstiftung Michelrieth ist ebenfalls mehr als 60 Jahre Mitglied der Raiffeisenbank. Auch die Gemeinde Neustadt a. Main trat schon vor über 60 Jahren in die Genossenschaft ein. Außerdem sind Main-Spessart-Reisen Hock (Steinfeld-Hausen) und der TSV Neuhütten 1949 e.V. seit über 60 Jahren dabei.

Ehrungen2017

Die anwesenden Geehrten mit Dir. Michael Zeuch (links) und Dir. Andreas Fella (rechts hinten).

Über 90 Jahre sind die Evangelische Kirchengemeinde Höllrich und der KKS Karbach e.V. Teilhaber bei der regionalen Bank und sogar 105 Jahre Mitglied bei der Raiffeisenbank ist die Gemeinde Neuhütten.

„Dieser Termin ist immer ein kleiner Höhepunkt in unserem Kalender“, machte Direktor Michael Zeuch in seiner Ansprache gleich zu Anfang klar. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Menschen in der Region ihrer Bank vor Ort so viele Jahre lang die Treue halten und ihr Vertrauen schenken.

„Ohne das Zutrauen der Menschen wäre die Erfolgsgeschichte unserer Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch nicht möglich gewesen. Die Idee, Menschen in einer Genossenschaft zusammenzubringen war damals revolutionär. Seit mittlerweile über 150 Jahren sorgt diese Verbundenheit zwischen Kunde, besser Teilhaber, und Bank dafür, dass das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten für seine Mitglieder und Kunden ein sicherer Hafen war“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Sie als langjährige Mitglieder der Raiffeisenbank Main-Spessart schenken dieser genossenschaftlichen Idee Ihr Vertrauen. Schon über viele Jahrzehnte hinweg. Das wissen wir ganz besonders zu schätzen. Für Sie und mittlerweile weitere rund 43.000 Menschen in Main-Spessart ist Bankgeschäft keine anonyme Angelegenheit. Auch in der heutigen Zeit, die geprägt ist von Veränderungen und großen Umbrüchen – Stichwort Digitalisierung – können wir als regionale Genossenschaft Orientierung geben. Als Teilhaber stehen Sie ein für Ihre Genossenschaft und empfehlen uns weiter. Hierfür danken wir Ihnen herzlich”, ergänzte Zeuch weiter.

Alle Geehrten erhielten aus den Händen des Vorstandes der Bank eine Urkunde, die Ehrennadel sowie eine Luftaufnahme ihres Heimatortes bzw. eine Spende für ihre Institution.

Auch 2017 haben sich schon wieder über 1.700 Menschen für eine Mitgliedschaft bei ihrer Raiffeisenbank entschieden. Mehr als jeder dritte Einwohner im Geschäftsgebiet der Bank ist mittlerweile Teilhaber der größten Genossenschaft im Landkreis Main-Spessart.

60, 85, 90 und sogar 100 Jahre Treue zur Genossenschaft

In einer kleinen Feierstunde ehrte die Raiffeisenbank Main-Spessart auch heuer wieder 28 Mitglieder und Institutionen für ihre langjährige Treue zur Genossenschaft.

ehrungen2016

Die anwesenden Geehrten mit Dir. Michael Zeuch (rechts) und Dir. Andreas Fella (links).

Seit mehr als 60 Jahren halten der Genossenschaft die Treue:

Ernst Amberg (Wiesen), Jenny Bechold (Rieneck), Albert Betz (Langenprozelten), Arthur Ebert (Neuendorf), Alfred Feser (Eußenheim-Münster), Gustav Feser (Gössenheim), Anton Haberberger (Langenprozelten), Raimund Haut (Karsbach), Karl Hornung (Fellen), Karl Heinrich Imhof (Langenprozelten), Hermann Klueg (Karbach), Linus Kunkel (Neuhütten), Robert Maiberger (Rieneck), Erich Münch (Eußenheim-Münster), Viktor Neuf (Burgsinn), Albin Nöth (Hausen), Karl Nöth (Rettersheim), Richard Schäfer (Michelrieth), Hubert Staat (Eußenheim), Franz Steinmetz (Karsbach), Alfons Vogel (Urspringen), Karl Wolf (Mittelsinn), Rudolf Zaschka (Stetten), Heinz Zschiegner (Thüngen).

Die Kath. Kirchenstiftung Rothenfels ist ebenfalls mehr als 60 Jahre Mitglied der Raiffeisenbank.

Die Stadt Rothenfels trat der Genossenschaftsbank bereits vor über 85 Jahren bei.

Über 90 Jahre ist die Evangelische Kirchengemeinde Heßdorf Teilhaber bei der regionalen Bank und sogar 100 Jahre Mitglied bei der Raiffeisenbank ist die Gemeinde Wiesen.

In seiner Ansprache zeigte sich Direktor Michael Zeuch erfreut darüber, dass die Menschen in der Region ihrer Bank vor Ort so viele Jahre lang die Treue halten und ihr Vertrauen schenken.

„Ohne das Zutrauen der Menschen wäre die Erfolgsgeschichte unserer Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch nicht möglich gewesen. Diese Verbundenheit zwischen Kunde, besser Teilhaber, und Bank sorgt seit über 150 Jahren dafür, dass das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten für seine Mitglieder und Kunden ein sicherer Hafen war“, so der Vorstandsvorsitzende.

2016 war ein ganz besonderes Jahr für die Genossenschaften. Die Unesco ernannte die Genossenschaftsidee zum Weltkulturerbe. „Eine Genossenschaft ist eine freiwillige Vereinigung von Menschen mit gleichen Interessen, die individuelles Engagement und Selbstbewusstsein fördert“, erklärte die Unesco dazu. Die Genossenschaft ist eine Unternehmensform die Hilfe zur Selbsthilfe leistet ohne nach maximalen Gewinnen zu streben und Gutes tut. Damit ist die Genossenschaft aktueller denn je und gibt auch heute die Möglichkeit, gemeinsam Ziele zu erreichen. „Sie als langjährige Mitglieder der Raiffeisenbank Main-Spessart schenken dieser genossenschaftlichen Idee Ihr Vertrauen. Schon über viele Jahrzehnte hinweg. Das wissen wir ganz besonders zu schätzen. Für Sie und mittlerweile weitere rund 42.000 Menschen in Main-Spessart ist Bankgeschäft keine anonyme Angelegenheit. Als Mitglieder unserer Genossenschaft bringen Sie sich aktiv bei Ihrer Bank mit ein und sorgen mit Ihrem Vertrauen in unser regionales Handeln dafür, dass das Geld der Region in der Region bleibt. Hierfür danken wir Ihnen herzlich”, ergänzte Zeuch weiter. Alle Geehrten erhielten aus den Händen des Vorstandes der Bank eine Urkunde, die Ehrennadel sowie eine Luftaufnahme ihres Heimatortes bzw. eine Spende für ihre Institution.

Auch 2016 haben sich wieder über 2.000 Menschen für eine Mitgliedschaft bei ihrer Raiffeisenbank entschieden. Mehr als jeder dritte Einwohner im Geschäftsgebiet der Bank ist mittlerweile Teilhaber der größten Genossenschaft im Landkreis Main-Spessart.

Genossenschaftsbank früher und heute

Für die Raiffeisenbank Main-Spessart ist der Blick auf die von den Gründervätern Raiffeisen und Schulze-Delitzsch geschaffene genossenschaftliche Philosophie selbstverständlich. Genossenschaftsbanken sind in der deutschen Bankenlandschaft besonders. Sie unterliegen keinen Renditezwängen, wie die großen Geschäftsbanken, und sie stehen in keiner Abhängigkeit zur öffentlichen Hand (Politik) wie etwa die Sparkassen. Regionale Genossenschaftsbanken gehören den Kunden. Menschen aus der Region sind gleichberechtigte Mitglieder und bilden das Fundament, ohne das es kein genossenschaftliches Handeln gäbe.

In gemeinsamen Workshops machen sich unsere Mitarbeiter diese besondere Unternehmensphilosophie immer wieder bewusst. Dabei lenken wir auch gerne den Blick zurück auf unsere Wurzeln. Im Grunde war der Auftrag an Genossenschaftsbanken (früher Darlehenskassen) von jeher gleich: Bankgeschäfte lokal betreiben. Das bedeutet das Verwalten von Spareinlagen und die Vergabe von Krediten an Menschen, die sich Existenzen aufbauen oder einfach was Eigenes schaffen möchten.

Das von Friedrich Wilhelm Raiffeisen geprägte „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ prägt seit über 150 Jahren die Geschäftsphilosophie der Volks- und Raiffeisenbanken.

Wir sind davon überzeugt, dass auch in der heute so schnellen und vielfältigen Finanzwelt jahrhundertealte Werte ihre Berechtigung haben und Basis für Bankdienstleistungen sein können. Dies sehen übrigens mittlerweile über 37.000 Main-Spessarter so und jeden Tag kommen neue Mitglieder für unsere Genossenschaft dazu.

Um die genossenschaftlichen Prinzipien, die sowohl in der alten Zeit als auch heute noch Gültigkeit haben, darzustellen, ist die Idee eines Kurzfilms entstanden. Und prompt haben wir uns ans Drehbuch gemacht und dieses verfilmt. Als Location von „damals“ diente uns die historische Kirchenburg Aschfeld und die dortige Rechnerstube. Unsere Schauspieler haben Sie vielleicht auch schon mal gesehen. Sicher nicht in einem Hollywood-Streifen. ..

Unser Dank gilt allen Beteiligten: Unseren schauspielernden Mitarbeitern, den Verantwortlichen der Kirchenburg Aschfeld, unserer Karlburger Produktionsfirma Geminus3D und natürlich „Macho“, dem gescheckten Hengst …

Reinhold Messner in Main-Spessart

Reinhold Messner bei seinem Vortrag in Gemünden

Reinhold Messner bei seinem Vortrag in Gemünden

Die Welt war nicht größer als unser Tal. Man ging auf die Almen, um Heu zu holen. Weiter ging man nicht.“ – Reinhold Messner ist von Anfang an weiter gegangen als die anderen, hat Tabus gebrochen.

Vor 800 begeisterten Mitgliedern und Kunden unserer Genossenschaft referierte Reinhold Messner am vergangenen Montag. Wobei „referierte“ eigentlich das falsche Wort ist. Er faszinierte, fesselte und erzählte im Grunde genommen seine Lebensgeschichte. Er hat seine Grenzen immer wieder gesucht: Von seiner ersten Besteigung eines 3000ers als Fünfjähriger bis zur Durchquerung der Wüste Gobi mit 60 Jahren. Früh ließ er das enge Tal seiner Südtiroler Kindheit hinter sich, bezwang als erster den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, bestieg alle vierzehn Achttausender, bezwang die Seven Summits, und durchquerte zu Fuß die größten Eis- und Sandwüsten der Erde.
„Ich gehe freiwillig in die Hölle“, sagte er lapidar. Keiner ist so oft an sein Limit gegangen wie er. Seine Biographie ist wohl einzigartig.

Die Presseveröffentlichungen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Der faszinierende Blick in die voll besetzte Scherenberghalle

Der faszinierende Blick in die voll besetzte Scherenberghalle

 

Raiffeisenbank macht mobil

Strahlende Gesichter bei Diakon Hans-Josef Klein und den beiden anwesenden Mitarbeiterinnen der Caritas Sozialstation St. Sebastian Karlstadt. Aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank Main-Spessart, Dir. Helmut Kraft, konnten sie kurz vor Weihnachten die Schlüssel für einen nagelneuen VW take Up! entgegennehmen.VR-Mobil_Dez12

Helmut Kraft freute sich, dass die Raiffeisenbanken dort für Mobilität sorgen können, wo finanzielle Mittel oft knapp sind: „Wir wollen dazu beitragen, dass Hilfe auch künftig unmittelbar bedürftigen Menschen in unserer Region zugute kommt.“

„Das Projekt VR-Banken machen mobil startete bereits 2007 mit der Vergabe von PKW’S an soziale Einrichtungen in der Region. Damit haben wir dem gesellschaftlichen Engagement, das aus den Zweckerträgen des Raiffeisen-Gewinnsparens gespeist wird, ein Gesicht gegeben“, so Kraft weiter.

„Wir sind uns unserer Verantwortung, besonders für die ländlichen Regionen im Landkreis, bewusst. Der Stellenwert der häuslichen Pflege steigt stetig. Wir freuen uns, mithelfen zu können, ein Grundprinzip des Genossenschaftswesens umzusetzen: die Hilfe zur Selbsthilfe“, ergänzte Dir. Kraft.

Seit 2007 rollen bereits elf VR-Mobile im Auftrag verschiedenster caritativer Einrichtungen auf Main-Spessart’s Straßen.