Freisprechungsfeier bei der Raiffeisenbank Main-Spessart

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(v.l.n.r) Brigitte Köhler (BR-Vorsitzende), Louis Nun, Anna Leppig, Dir. Michael Zeuch, Susanne Roth (Personalabteilung)

Zwei Auszubildende beendeten erfolgreich ihre Lehrzeit zu Bankkaufleuten bei der Raiffeisenbank: Anna Leppig (Marktheidenfeld) und Louis Nun (Retzstadt).

„Über den Begriff Freisprechung habe ich mir im Vorfeld einmal Gedanken gemacht. Der stammt ja aus dem Mittelalter und bedeutete damals ein lossprechen vom Lehrmeister und ein ausziehen in die Welt“, sinnierte Michael Zeuch, Vorstandsvorsitzender der Bank in seiner kurzen Ansprache. Zeuch verwies auf die für die Finanzwelt spannende Zeit: „Mein eigenes Berufsleben geht ja langsam zu Ende. Gerade auch in der Rückschau stelle ich immer wieder fest: Unsere Branche verändert sich gerade so rasant wie nie zuvor. Wir müssen uns mit völlig neuen Rahmenbedingungen wie negativen Zinsen und ausufernder Regulierung unseres Geschäftes auseinandersetzen. Das verlangt uns einiges ab. Ihr habt Eure Ausbildung erfolgreich gemeistert und damit ein gutes Fundament gelegt. Entwickelt eigene Wertvorstellungen, den Willen weiterzumachen und habt Spaß an Eurem Job. Das gibt Eurer Tätigkeit Sinn und lässt Euch für die Zukunft gerüstet sein.“

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler. „Mit der Berufsausbildung habt ihr einen guten Grundstein gelegt“, so Köhler in ihrer kurzen Ansprache. „Geht jetzt mutig Euren Weg, arbeitet Euch voran und seid vor allem mit dem Herzen dabei.“ Köhler freute sich auch darüber, dass die Ausbildung in der Raiffeisenbank seit jeher einen hohen Stellenwert genieße und jedes Jahr eine große Zahl an Ausbildungsplätzen bereitgestellt wird. Die Berufsausbildung sei eine gute Orientierung und Basis für jede mögliche Karriere.

Auch am 1. September 2017 beginnen wieder sechs junge Menschen ihre Ausbildung bei der Raiffeisenbank Main-Spessart.

Für den Ausbildungsstart 2018 sind noch Bewerbungen möglich. Informationen zur Ausbildung in der regionalen Genossenschaftsbank gibt es hier.

Kennenlerntreffen der Auszubildenden beim Schützenverein Sackenbach

Auch in diesem Jahr fand wieder das Kennenlerntreffen für die neuen Azubis statt, um unseren neuen Azubi-Kollegen die Aufregung vor dem ersten Arbeitstag zu nehmen und ihren Einstieg zu erleichtern. Das gegenseitige Kennenlernen in einer lockeren Atmosphäre und der Spaß standen dabei an erster Stelle.

Nachdem letztes Jahr zum Adventure Golfen in Heimbuchental eingeladen wurde, ging es jetzt zum Schützenverein nach Sackenbach. Hier durften wir in die Rolle des Robin Hood schlüpfen und die Bogen spannen.

Nicht nur beim Bogenschießen, sondern auch für die Ausbildung heißt es: „Zurechtmachen, Zielen, Zeit lassen und Ziel erreichen. Hierbei ist das Ziel jedes Lehrlings vorerst einen guten Start ins Berufsleben zu erwischen und natürlich auch am Ende eine erfolgreiche Lehre zu absolvieren.

bogenschiessen1Bevor es los ging, gab es erst mal eine kleine Vorstellungsrunde und den „Neuen“ wurden ihre Paten aus dem 2. Lehrjahr vorgestellt. Diese stehen den angehenden Banklehrlingen jederzeit als Ratgeber und Ansprechpartner zur Seite.

bogenschiessen2Nachdem die Teams eingeteilt waren, durfte auch schon die erste Gruppe nach einer kurzen Einweisung mit dem Bogenschießen beginnen. Ziel dabei war es, in 2 Durchgängen zu je 10 Versuchen die Scheibe aus etwa 8 Meter zu treffen und dabei natürlich so viele Punkte wie möglich zu erzielen.

Während die ersten Azubis sich schon als Bogenschützen versuchten, wurden 2 weitere Teams durch das Schützenhaus geführt und durften dann sogar in der Schießhalle das Luftgewehr und die Luftpistole austesten. Da nicht alle Teams gleichzeitig an den Schießständen sein konnten, versuchten sich einige derweil an der Dartscheibe.

bogenschiessen3Nachdem alle Teams beim Bogenschießen waren, wurde zum Abschluss noch das Team mit der besten Gesamtpunktzahl (Jan Kohlmann, Onur Özer, Fabian Schüss, Lucas Klopf und Marc Nötscher), aber auch die besten Einzelspieler (1. Lucas Klopf, 2. Dominik Kunkel, 3. Onur Özer) mit einem kleinem Präsent ausgezeichnet.

Abschließend kann man sagen, dass das Kennenlerntreffen wiedermal ein großer Erfolg war und wir alle zusammen einen sehr gelungenen und spaßigen Nachmittag hatten.

Onur Özer, Auszubildender

Die Azubi Filiale geht in die heiße Phase!

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Nur noch zwei Wochen … Am 06.06.2017 ist es wieder soweit: Wir, die Auszubildenden des 3. Lehrjahres der Raiffeisenbank Main-Spessart übernehmen die Filiale in der Lohrer Innenstadt. Ob Schaltertätigkeiten, Beratung, Geldbestellung aber auch die Organisation und Leitung der Geschäftsstelle – hier zeigt sich, was wir in den letzten zwei Jahren gelernt haben.

Bereits seit Monaten beschäftigen wir uns mit den Vorbereitungen, denn hier ist mehr zu tun, als anfänglich gedacht. Ein Thema musste festgelegt, ausreichend Beratungstermine mussten vereinbart werden. Alle Aufgaben erst einmal unter uns Azubis aufzuteilen – das war schon die erste Herausforderung. Schließlich soll das alles auch rund laufen.

Vom 06. – 16. Juni verbreitet die erst vor kurzem renovierte Filiale dann einen Hauch von Sommer in der Innenstadt. Wir wollen allen Kunden unser Gewinnsparen und die vielen tollen Gewinnchancen vorstellen. Neben Liegestühlen und Palmen werden in der Bank auch Cocktails ausgeschenkt. Noch dazu gibt es bei unserem Facebookgewinnspiel tolle Preise zu gewinnen: einen Reisegutschein bei der Raiffeisentouristik im Wert von 250 Euro, eine Polaroidkamera oder ein Sommerpaket. Es wird auch ein Glücksrad mit zahlreichen Gewinnen geben, auf die man im Sommer nicht verzichten möchte.

Doch nun, wenige Wochen vor der Filiale, startet erst die eigentlich „heiße“ Phase… Fototermine, Azubiversammlungen, Organisation rund um die Dekoration und vieles mehr stehen auf der Tagesordnung..

Wir hören und lesen uns bald wieder mit mehr News …

Eure Kristina

 

Freisprechungsfeier bei der Raiffeisenbank Main-Spessart

 

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v.l.n.r. Peter Nätscher, Mathias Ruppe, Sebastian Bumm, Jannik Werthmann, Dir. Michael Zeuch, Susanne Roth, Nadja Werthmann (beide Personalabteilung), Brigitte Köhler (BR-Vorsitzende), Eva Hesse, Jasmin Eichner, Frederik Schwab, Lisa Kissner, Lisa Gerhard und Jana Marx

 

Vergangene Woche konnte die Raiffeisenbank Main-Spessart erneut einen Ausbildungsjahrgang freisprechen.  Zehn Auszubildende beendeten erfolgreich ihre Lehrzeit: Eva Hesse (Sackenbach) absolvierte den Studiengang Bachelor of Arts (BWL-Bank); Sebastian Bumm (Triefenstein), Jasmin Eichner (Esselbach), Lisa Gerhard (Fellen), Lisa Kissner (Frammersbach), Jana Marx (Langenprozelten), Peter Nätscher (Neuhütten), Mathias Ruppe (Karlburg), Frederik Schwab (Rodenbach) und Jannik Werthmann (Ruppertshütten) die Ausbildung zu Bankkaufleuten.

„Vor euch liegen rund 50 Berufsjahre. Behaltet euch die Lust aufs Lernen, denn das Arbeitsleben wird es euch abverlangen“, rief Michael Zeuch, Vorstandsvorsitzender der Bank in seiner Ansprache den frischgebackenen Bankern zu. Zeuch verwies auf die für die Finanzwelt spannende Zeit: „Unsere Branche verändert sich gerade so rasant wie nie zuvor. Wir müssen uns mit völlig neuen Rahmenbedingungen wie negativen Zinsen und ausufernder Regulierung unseres Geschäftes auseinandersetzen. Das verlangt uns einiges ab, deshalb bleibt neugierig und veränderungsbereit.“

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler. „Mit der Berufsausbildung habt ihr einen weiteren Grundstein für ein Zukunftshaus gelegt“, so Köhler in ihrer kurzen Ansprache. Köhler freut sich auch darüber, dass die Ausbildung in der Raiffeisenbank seit jeher einen hohen Stellenwert genieße und jedes Jahr eine große Zahl an Ausbildungsplätzen bereitgestellt wird. Die Berufsausbildung sei eine gute Orientierung und Basis für jede mögliche Karriere.

Auch im September 2017 beginnen wieder sechs junge Menschen ihre Ausbildung bei der Raiffeisenbank Main-Spessart.

Informationen zur Ausbildung in der regionalen Genossenschaftsbank gibt es hier.

Kindermitbringtag in der Raiba

mitbringtag1Unser 3. Kinder-mitbringtag in Lohr stand passender Weise unter dem Motto „Schneewittchen und die 16 Zwerge“.

Auch in diesem Jahr ist es gelungen, dass Betreuer und Kinder am Ende des Tages so richtig ausgepowert und zufrieden waren. Ein stimmiges Programm wurde vom Vorbereitungsteam konzipiert und mit sehr lieben Kindern am Buß- und Bettag durchgezogen.

Kaum im Sitzungssaal angekommen wurde bei allen Kids Maß genommen. Jedes Kind bekam seine eigene Zwergenmütze. Da wurde unser Team von Carina Kunkel an der Nähmaschine kurzzeitig unterstützt.

Nach einem Kennlernspiel durfte unser hauseigenes Schneewittchen erst einmal seine Geschichte erzählen. Nanu – da haben sich doch 3 Fehler eingeschlichen. Natürlich war es kein Problem für die aufmerksamen Zuhörer, diese herauszufinden.

Bis zur Frühstückspause konnten die Kinder Mandalas malen oder frei spielen und toben.mitbringtag2

Nach dem gemeinsamen Spiel „Montagsmaler“ durften unsere Zwerge die Mama oder den Papa am Arbeitsplatz besuchen, oder einfach mal schauen, wer denn da alles so arbeitet bei der Raiffeisenbank.

Für den kleinen Hunger zwischendurch und zur Stärkung gab`s dann erst einmal Brötchen mit Wienerchen, Käse oder Nutella und selbstverständlich auch Tomaten, Gurken und Äpfel – wobei irgendwie Obst und Gemüse nicht so nachgefragt waren.

Und dann ging`s schon los zur Franziskushöhe. Zum Glück hatte es Petrus gut mit uns gemeint und wir konnten den Schneewittchen-Parcours im Trockenen zurücklegen. 12 anspruchsvolle Aufgaben, wie „Holzkugel durch`s Labyrinth balancieren“, „Stufen zählen zum Zwergenhaus“ oder „Durch den Zwergenstollen“ waren zu bewältigen.

Dann war Zeit zum Mittagessen. Erstmalig haben wir uns den „Luxus“ gegönnt und auswärts gegessen. Im Gastraum im Hotel Franziskushöhe war für uns eine große Tafel gedeckt. Fischstäbchen, Pommes und Nudeln fanden sehr guten Anklang. Die Kinder haben dem sehr netten Servicepersonal mehrmals gesagt, wie gut es geschmeckt hat. Alle waren hier super brav und wir haben die anderen zahlreichen Gäste bestimmt nicht gestört.

Wieder zurück in der Bank wurde erst einmal gebastelt. Die großen Zwerge durften sich selbst einen kleinen Zwergenfreund basteln.

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Tischtennis, Curling, Boggia, Malen und einfach Spaß haben stand dann für den restlichen Nachmittag auf dem Programm. Auch in diesem Jahr mussten wieder einige Mamas länger arbeiten als ursprünglich geplant, weil die Kids noch nicht nach Hause wollten. Das zeigt uns, dass unser Programm gut angekommen ist.

Am Ende des Tages durfte jedes Kind ein „Zwergenpäckchen“ mit nach Hause nehmen.

Nachdem es allen Beteiligten wieder gut gefallen hat, gehen wir aktuell davon aus, dass der Kindermitbringtag im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden wird. Das Betreuerteam freut sich –  nach einer nötigen Erholungsphase – schon drauf.;-)

 

Azubiprojekt „VR-MehrWERT“

Mit dem  Sozialprojekt „VR-MehrWERT Mufl“ haben wir Azubis aus dem 2. Lehrjahr nicht nur soziales Engagement gezeigt, sondern auch für uns selbst viele neue Erfahrungen gesammelt. Zum Abschluss des Projekts möchten wir nun noch einmal unsere Erlebnisse teilen.

Bereits seit Ende Januar beschäftigen wir, die zehn Auszubildenden der Raiffeisenbank, uns mit den minderjährigen Flüchtlingen. Zum ersten Mal sollten ihnen diverse Bankthemen näher gebracht werden. Welche Möglichkeiten habe ich, in einem Geschäft zu bezahlen? Wie funktioniert eigentlich ein Bankautomat? Und was ist ein Konto? Da diese Themen noch für viele etwas ganz neues waren, stellte sich schon ganz zum Beginn heraus, welch große Aufgabe dies werden würde.

Vorbereitungen

An den Projekttagen unseres Teams im Februar drehte sich alles darum, wie man mit Spiel und Spaß den Flüchtlingen das Bankgeschäft erklären konnte. Wir einigten uns darauf, unseren Flüchtlingsgruppen aus Neustadt und Wombach erst einmal einen Besuch abzustatten, um sie in lockerer Atmosphäre kennenzulernen, die Situation besser einschätzen zu können und deren Vertrauen zu gewinnen.

Kennenlerntreffen

So fuhren wir am 24. Mai zu den Flüchtlingsheimen – bepackt mit Kuchen und einer ganzen Menge Neugierde. Wie würden die Jungs uns empfangen? Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Jeder freute sich über unseren Besuch und war sehr interessiert an dem, was wir zu erzählen hatten. Die Flüchtlinge, alle zwischen sechzehn und achtzehn Jahren, erzählten uns aus welchen Ländern sie kommen und wie es ihnen in Deutschland gefällt. Auch konnten wir uns ihre Zimmer und Gemeinschaftsräume ansehen und so einen guten Einblick in ihr Leben gewinnen. Unter anderem erzählten wir ihnen natürlich auch von den geplanten Banktagen, an denen wir ihnen im Lohrer Kompetenzzentrum alles rund ums Thema Bank beibringen wollten. Nun konnten unsere Vorbereitungen richtig starten. Endlich wussten wir, mit wem wir es zu tun hatten – ca. 25 Jungs, die gespannt darauf waren, etwas von uns zu lernen.

mufl1Banktage

Am 19. und 20. Juli war es dann schließlich so weit, wir konnten unsere „Mufls“ in der Bank begrüßen. Bereits am Morgen wurden Stände aufgebaut, Essen und Getränke angerichtet und letzte Vorbereitungen getroffen. Wir starteten mit einer kurzen Präsentation über die Raiffeisenbank Main-Spessart und erklärten, was uns als Genossenschaftsbank von anderen Banken unterscheidet. Danach wurden die Jungs schließlich in kleine Gruppen eingeteilt, um sich die verschiedenen Stände anzuschauen. Dort wurde ihnen erklärt, was ein Konto eigentlich ist. Oft wurden wir davon überrascht, wie viel der eine oder andere schon wusste. Anderen hingegen konnte wirklich geholfen werden. Auch eine Überweisung auszufüllen, stellte für einige noch eine Herausforderung dar. Doch mit etwas Hilfe, meisterten die Jungs auch das. Des Weiteren konnten sie sich die verschiedenen Banknoten und Münzen ansehen oder zum ersten Mal den Bankautomaten selbst bedienen. Nachdem alle gut mitgearbeitet hatten, erhielt jeder noch eine Tüte mit kleinen Geschenken, die sie an ihren Aufenthalt in der Raiffeisenbank erinnern werden. Somit entließen wir die beiden Gruppen in einen verdienten Feierabend, den die meisten aufgrund der großen Hitze im Schwimmbad verbrachten.

mufl2Abschlussveranstaltung

Bereits am Freitag darauf sahen wir die Flüchtlinge wieder, denn für diesen Tag war unser Abschlussfest vorgesehen. Wir trafen uns alle zusammen an der Flüchtlingsunterkunft in Wombach. Bei perfektem Wetter wurde gegrillt, geredet und Fußball gespielt. Erneut fiel auf, wie sehr die Flüchtlinge sich freuten, dass wir unsere Zeit mit ihnen verbrachten. Es hat uns sehr gefreut, dass auch der Raiba-Vorstand vorbeigeschaut hat und durch die Präsenz die Wichtigkeit dieses Projektes noch einmal deutlich wurde.

Bericht von Kristina Krügner

 

 

Das Lernen hört nicht auf

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Brigitte Köhler (Betriebsratsvorsitzende), Dir. Michael Zeuch (Vorstandsvorsitzender), Philip Welzenbach, Jan Ullrich, Jan Schlotterbeck, Susanne Roth (Ausbilderin), Thomas Albert (IT-Ausbilder)

 

Am vergangenen Montagabend wurden in der Raiffeisenbank Main-Spessart vier frischgebackene Bänker und ein IT-Kaufmann freigesprochen: Lisa Maier (Bischbrunn), Adrian Scheuring (Frammersbach), Jan Schlotterbeck (Burgsinn) und Jan Ullrich (Wombach) schlossen die Ausbildung zur/m Bankkauffrau/mann erfolgreich ab. IT-Kaufmann dürfen sich ab sofort Philip Welzenbach (Lohr) und Steffen Winheim (Gambach) nennen.

„Die ‚schlechte Nachricht‘ vorweg: Das Lernen hört für euch mit dem Ende der Lehrzeit nicht auf“, rief Michael Zeuch, Personalvorstand der Bank den Absolventen schmunzelnd zu. „Wir leben gerade in einer Zeit, in der sich das Berufsbild des Bankers in hohem Maße verändert. Die weiter fortschreitende Digitalisierung unserer Branche erfordert neue Fähigkeiten und bietet zugleich neue Chancen. Ergreift diese und bleibt veränderungsbereit“, so Zeuch weiter. Gleichzeitig hob er aber auch das Beständige hervor: „Ihr habt unsere Genossenschaftsbank während Eurer Ausbildung als Dienstleister für unsere Mitglieder mit geprägt und gleichzeitig erlebt, wie wichtig es ist, mit dem richtigen Werteverständnis die Bedürfnisse der Kunden aufzunehmen und die richtigen Lösungen anzubieten. Das bildet Vertrauen. Und das ist letztlich das Wichtigste in Finanzangelegenheiten.“

Susanne Roth, (Ausbildungsleiterin) rief noch einige Highlights der abwechslungsreichen Ausbildung, wie die selbständig geführte Azubifiliale oder das soziale Projekt in der Lebenshilfe Marktheidenfeld anhand eines Fotokalenders, in Erinnerung.

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler. „Schulabschluss, Führerschein, Berufsausbildung – Prüfungen haben in den vergangenen zwei, drei Jahren euer Leben bestimmt. Ihr habt sie gut gemeistert und dabei das Fundament für euer ‚Zukunftshaus‘ gelegt. Darauf dürft ihr heute auch ein bisschen stolz sein“, so Köhler in Ihrer kurzen Ansprache, in der Sie auch lobende Worte für die Ausbildung im Haus der Raiffeisenbank fand. Die weiterhin hohen Bewerberzahlen bei der regionalen Bank bestätigen dies.