Backe, backe Kuchen!

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Es wird wieder mehr gekocht, gebacken, überhaupt Essen in jeglicher Form hergerichtet, am liebsten mit Zutaten aus dem eigenen Garten. Und natürlich tauschen sich Köche und Bäckerinnen über ihre Leidenschaft gerne aus, verraten sich Tipps und Kniffe . Wir wollen künftig in unserem Magazin Lieblingsrezepte von Ihnen veröffentlichen – solche, die von einer zur nächsten Generation weitergegeben werden.

Zum Start der Rezept-Serie trafen wir uns mit der Karlstadter Diplom-Oecotrophologin Gabriele Schäfer. Sie backt und kocht aus Leidenschaft – und zwar seit ihrer Jugend. Ob für die Familie oder Gäste, Kochen und Essen sind für sie nach eigenen Worten „Entspannung, Genuss, Lebensfreude und natürlich Grundlage für Gesundheit“. Die Erfahrung durch Kurse bei Profiköchen und die erfolgreiche Teilnahme an diversen Koch- und Backwettbewerben gibt sie seit über 25 Jahren in Kochkursen auf Anfrage weiter.

Als Ernährungswissenschaftlerin mit eigener Praxis für Ernährungsberatung http://www.dr-ambrosius-mainspessart.de versucht sie bei ihrer Arbeit, immer Gesundheit und Genuss für ihre Klienten miteinander zu verbinden. Auch bekannte Rezepte entwickelt sie weiter, gibt ihnen durch andere Zutaten, bei denen sie sich von ihrem persönlichen Geschmacksempfinden leiten lässt, eine eigene Note. In ihrer äußerst funktional eingerichteten Küche mit zwei Kochherden gibt es viel Arbeitsfläche. Die ist auch nötig, denn ihr Mann teilt mit ihr die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen.

Manchmal meldet sie sich bei Wettbewerben an und gewinnt mit ihren Kreationen Preise – so auch mit ihrem Matteblootz. Solch einen Blechkuchen kennt man in kleinen Landgemeinden, aber nicht unbedingt in Aschaffenburg oder in Schweinfurt. Vermutlich hängt das mit der „Matte“ zusammen. Sie ist ähnlich wie Quark, aber krümelig, ähnelt dem Hüttenkäse, schmeckt aber anders als dieser. Bäuerinnen haben ihn früher selbst hergestellt, doch heutzutage ist es nicht mehr so leicht ranzukommen.

Bei der „reingeschmeckten“ Unterfränkin fügt es sich ganz gut, dass sie in der Nachbarschaft zum Bauernhof Fehmel wohnt. Von der Seniorchefin erfuhr sie, wie die Matte hergestellt wird und bekommt auch die frische, nicht pasteurisierte oder homogenisierte Milch, die drei bis vier Tage an einem warmen Ort stehen bleiben muss. Von der Dickmilch wird der Rahm abgeschöpft, der Rest kommt in einen Topf und wird drei bis vier Stunden bei 30 bis 35 Grad erwärmt. Das Eiweiß klumpt zusammen, Molke tritt aus. Durch einen feinmaschigen Filter oder ein Küchentuch wird diese von der entstandenen Matte getrennt.
Rezept

Um 1,5 Kilogramm Matte herzustellen, sind zehn Liter Milch nötig. „Das ist aufwändig und nicht ganz billig, aber das ist halt eine Liebhaberei – so wie ein schönes Brot backen. Die Zeit darf man nicht rechnen“, gibt Gabriele Schäfer zu bedenken. Sie möchte aussterbendes Wissen in der Küche bewahren, denn von Berufs wegen weiß sie: Immer weniger Leute können backen und viele greifen heutzutage zu Fertigmischungen. Päpstlicher als der Papst ist sie nicht und akzeptiert für ihren Kuchen Puddingpulver. Wer nicht ohne weiteres an „echte“ Matte herankommt, darf alternativ zum (durchs Küchentuch abgetropften) Magerquark greifen. Die Sahne als fetter Geschmacksträger sorgt für die cremige Konsistenz.

Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept,
mit dem Sie Ihre ganze Familie oder Ihre besten Freunde immer wieder überraschen und nicht nur satt, sondern auch glücklich machen!
Einfach per Post oder E-Mail an: info@raiba-msp.de. Gerne können Sie Ihr Rezept auch in einer unserer Geschäftsstellen abgeben. Bitte geben Sie in jedem Fall Ihre vollständige Adresse an.

Hartes, schönes Schäferleben.

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Schäfer Fritz Bruder, Wiesenfeld

Die Schafhaltung hat in Unterfranken eine sehr lange Tradition, denn kein Haustier lieferte den Menschen so viele Produkte wie das Schaf – Dünger, Felle, Fleisch, Milch, Wolle und Saitlinge. So wird der feine, dünne Naturdarm vom Schaf bezeichnet, mit dem in der Regel Frankfurter und Wiener Würstchen sowie Nürnberger Rostbratwürste hergestellt werden. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Talfahrt. Insgesamt  stehen heute in Unterfranken rund 37 500 Schafe. Es gibt etwa 600 Koppelschafhalter, aber nur noch 57 hauptberufliche Herdenschäfer. Drei von ihnen aus dem Landkreis Main-Spessart geben unseren Lesern einen Einblick in ihr Schäfer-Leben.

Mit Romantik hat das Leben von Friedrich Bruder und seinem Sohn Thomas aus Wiesenfeld, Peter Amend aus Neuendorf und dem Schäfer-Paar Dieter Michler und Christiane Geiger aus Adelsberg nicht viel zu tun. Die Übernachtung im Schäferwagen wie in früheren Generationen ist passé – heute übernachten die Berufsschäfer zuhause, dennoch sind sie nach wie vor viel an der frischen Luft, können sich ihren Tag einteilen, außer im Winter.

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Schäfer Amend, Neuendorf

LANDSCHAFTSPFLEGER
Ein wichtiges Standbein für die Berufsschäfer ist die Landschaftspflege: Von Ende April bis Mitte Dezember ist Peter Amend mit einem Großteil seiner Herde draußen im Aubachtal zwischen Habichsthal und Frammersbach. Auf dessen Anhöhen, wo die Landschaftspflege nur schlecht mit Maschinen möglich ist, treibt Amend mit seinen zwei Hunden seine Schafherde. „Das ist jeden Tag mein Fitnessprogramm“, erklärt der durchtrainierte 52jährige mit einem Schmunzeln. Vom Oktober bis Mitte November lammen die ersten Muttertiere noch draußen auf der Weide. Abends nimmt der Schäfer sie dann im Anhänger mit in den heimatlichen Stall.
Die Bruders sind mit ihren „Wollknäueln auf vier Füßen“ in den Naturschutzgebieten Mäusberg – Rammersberg – Ständelberg bei Wiesenfeld und auch auf der anderen Mainseite „Am Grainberg“ im Einsatz. Außerdem grast ein Teil der Herde noch bei Hofstetten am Main.
Die Adelsberger sind sogar noch weiter weg mit ihrer 800 Tiere umfassenden Herde: Von Frühjahr bis Mitte November weiden ihre Tiere auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken in der Rhön. Acht bis zehn Stunden sind Dieter Michler, Christiane Geiger oder ihr Schäfer Christof draußen bei den Tieren. Wenn sie wieder nach Hause fahren, sind die Schafe hinter dem Elektrozaun nicht allein, sondern haben drei besonders aufmerksame Aufpasser: Karla, JJ und die kleine Jacky – seltene Pyrenäenberghunde, die als spezielle Herdenschutz-Hunde selbstständiges „Handeln“ gewohnt sind.

LECKERES LAMMFLEISCH
Die Lammfleischproduktion ist kostendeckend. Peter Amend hat mit der Erzeugergemeinschaft in München einen Vertrag abgeschlossen. Der Neuendorfer
liefert seine Tiere nicht in Bayerns Süden, sondern meist holen Händler aus
dem Frankfurter und Offenbacher Raum alle drei bis vier Wochen jeweils rund
40 Tiere am Hof ab. Sie haben dann ein Schlachtgewicht von 45 bis 50 Kilogramm
und bringen um die 120 Euro. Die 78jährige Mutter hilft nicht nur beim schaefer fritz bruder wiesenfeld (18)
Wiegen mit. Wenn eine Schafmutter zu wenig oder gar keine Milch gibt, ist Gabriele Amend mit dem Fläschchen für die kleinen Lämmer da.
Die Bruders arbeiten mit einem privaten Händler zusammen, der ihnen die Lämmer abkauft. Die Zeiten sind vorbei, als noch zuhause im eigenen Schlachtraum Tiere zerlegt wurden. Die Hygieneauflagen dafür sind zu hoch.
Der Betrieb Michler in Adelsberg baut die Bioschiene, die er seit 2015 fährt, immer weiter aus. Die studierte Landwirtin Christiane Geiger, die aus einer Schäferfamilie im baden-württembergischen Bad Wimpfen stammt, ist ebenfalls Berufsschäferin und engagiert sich als Vorstandsmitglied in der Vermarktungsinitiative Grünland Spessart e. V.. Schon jetzt lässt der Adelsberger Betrieb Schafschinken und Salami produzieren, die beim Weihnachtsmarkt in Hohenroth oder den Nikolaustagen in Karlstadt angeboten werden. Die Familie hat, um alle Schafe für kurze Zeit im Winter biokonform schaefer fritz bruder wiesenfeld (28)unterbringen zu können, einen zusätzlichen zweiten Stall gebaut und den alten Stall etwas verändert. Das Bioland-Siegel darf sie seit 2016 führen. Drei Wochen dauert es im November, bis ihre Tiere von der Rhön wieder nach Hause in den heimatlichen Stall getrieben werden. Doch das wird auch immer schwieriger. Den hauptberuflichen Schäfern werden Flächen entzogen durch EU-Förderprogramme zur Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren wie Pferden, Rindern, Wasserbüffel, Ziegen, Eseln bis zu Lamas und Alpacas. Außerdem ist die Konkurrenz bei Pachtflächen groß durch Biogasanlagen.

So gut wie gar kein Geld ist mit der Wolle zu verdienen. Aber das Tierschutzgesetz
schreibt die Schur einmal jährlich vor. Die Schäfer sind froh, wenn sie überhaupt
die Kosten fürs Scheren decken können. Die Muttertiere werden meist ab der
zweiten Märzhälfte von ihrer Wolle befreit. Hier in der Gegend sind vor allem
polnische Schafscherer im Einsatz.

Schäfer Thomas Bruder Wiesenfeled

Schäfer Thomas Bruder, Wiesenfeld

LEBENDE KRIPPE
Romantisch wird es meist am dritten Adventssonntag am Wiesenfelder Rammersberg, wenn das Gelände der Familie Bruder sich in eine „Lebende Krippe“ verwandelt: Im eigens für diesen Anlass gezimmerten kleinen Stall, über dem der Stern von Bethlehem leuchtet, lässt sich die heilige Familie nieder, verkörpert von einem jungen Paar mit Baby. In den vergangenen drei Jahren haben zwei der 27 Jahre alten Bruder-Drillinge für Babys gesorgt. Thomas Bruder ist nicht nur in die Fußstapfen seines Vaters getreten, sondern auch noch leidenschaftlicher Hundezüchter und -führer. Als solcher ist er bereits als junger Mann mit seiner Schäferhündin Ella Deutscher Meister im Leistungshüten geworden.

KLUGE HÜTEHUNDE
Hüten ist für den Schäfer kein Spaziergang und für die herumtollenden Hunde keine Spielerei. Beim »Auspferchen« nach dem Öffnen der Pforte muss der Hund wissen, wo er steht, beim Treiben der Herde über Engstellen und Brücken dafür sorgen, dass die Herde schmal und langgezogen passiert. Kleine Sünden der Schafe muss der Hund sofort bestrafen: Will eines ausscheren, darf er zu einem kurzen Nacken-, Keulen oder Rippenbiss ansetzen – aber nicht so fest, dass das Tier verletzt wird oder Schaden an der Wolle nimmt.

So hart die Schäferei auch für Mensch und Hund ist – keiner der hier Porträtierten würde mit einem Bürojob tauschen.

Schäfer Dieter Michler

Schäfer Dieter Michler, Adelsberg

„Prix de Fonds“ für Raiffeisenbank Main-Spessart

Investmentfonds sind moderne, ertragsorientierte Anlagelösungen. Für ihre herausragende kunden- und bedarfsorientierte Beratung zu Fonds in der Region hat die Raiffeisenbank Main-Spessart eG die Auszeichnung „Prix de Fonds“ in Gold der Fondsgesellschaft Union Investment erhalten.

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Mitte Mai 2017 erhielt die Raiffeisenbank Main-Spessart eG von Union Investment den „Prix de Fonds“ in Gold. Damit würdigte die Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen FinanzGruppe das besondere Engagement für zeitgemäße Anlagelösungen der Bank im vergangenen Jahr. „Die Vermögensstruktur der Deutschen ist recht einseitig durch Zinsanlagen geprägt. Doch mit Zinsen nahe der Nulllinie kann kein Vermögen wachsen“, sagt Andreas Fella, Vertriebsvorstand bei der Raiffeisenbank Main-Spessart. „In diesem Umfeld ist es uns gelungen, unsere Kunden von flexiblen Anlagestrategien zu überzeugen, mit denen sie kontrolliert Chancen auf Erträge nutzen können.“

Als Raiffeisenbank Main-Spessart sei man seit Jahrzehnten hier in der Region verwurzelt. „Diese Präsenz hat nach wie vor große Bedeutung“, sagt Fella. „Wir kennen unsere Kunden gut und sorgen dafür, dass sie die beste Lösung für ihre Bedürfnisse erhalten.“ Dabei spiele die genossenschaftliche FinanzGruppe mit Unternehmen wie dem Fondspartner Union Investment eine entscheidende Rolle. Denn als Teil dieser Gruppe könne auch die Bank auf sämtliche Angebote zurückgreifen und den Kunden Lösungen aus einer Hand bieten.

Geldanlage im Bann niedriger Zinsen

Im vergangenen Jahr war es so, und es bleibt vorerst dabei: Deutsche Sparer litten und leiden weiter unter dem Niedrigzinsumfeld. Gleichzeitig steigt hierzulande die Inflation wieder an. Wer in diesem Umfeld weiter an traditionellen Geldanlagen festhält, erfährt mitunter einen Rückgang der Kaufkraft seines Vermögens. „Anleger können dem entgegenwirken, indem sie ihre Ersparnisse ganz oder schrittweise in renditestärkere Geldanlagen umschichten“, erklärt Fella. Fonds seien dabei ein wesentlicher Teil der Lösung. Mit ihrer Hilfe könne eine sinnvolle Vermögensstruktur mit einer besseren Ertragssituation entstehen, die sich gleichzeitig ganz auf das Sicherheitsverständnis eines jeden Kunden abstimmen lasse.

„Die Welt ist im Wandel. Das gilt für Politik und Gesellschaft – und auch für die Kapitalmärkte. Und die Geschwindigkeit der Veränderung nimmt weiter zu. Wir helfen unseren Kunden, bei ihrer Geldanlage, dem Vermögensaufbau und -erhalt einen guten Mix zu finden, der langfristig die Chancen auf Erträge wahrt. Stabilität, Verlässlichkeit und das passende Produktangebot aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe sind dafür die Basis“, schließt Fella ab.

Reiche Ausbeute für Gewinnsparer aus Main-Spessart

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von links: Reiner Joa, Gewinner Konrad Krautschneider, Willi Meyer, Winfried Rauch, Gewinner Bernhard Siegler, Inge Deffner und Gewinnerin Alexandra Krebs

Das Losglück meinte es gleich mit vier Gewinnsparern der Raiffeisenbank Main-Spessart richtig gut.

Bernhard Siegler aus Lohr konnte sich über 5.000 Euro freuen. Drei weitere Gewinner erhielten aus den Händen von Regionaldirektor Winfried Rauch und ihren persönlichen Beratern tolle Apple-Produkte. Volker Baum, Thüngersheim, und Alexandra Krebs, Triefenstein, gewannen jeweils ein Mac Book Pro. Und Konrad und Marika Krautschneider, Langenprozelten, freuten sich über ein iPad Mini, das im nächsten Urlaub gleich zum Einsatz kommen wird.

Der Lospreis beim Gewinnsparen beträgt monatlich 5 €. Vom Lospreis werden 4 € gespart und 1 € wird für die Verlosung eingesetzt. Die Chance auf einen Hauptgewinn ist mit rund 1 zu 4.800 außergewöhnlich gut. Neben vielen Gewinnen zu 3 Euro, 10 Euro und 100 Euro winken den Gewinnsparern monatlich 10 attraktive PKW-Hauptgewinne, zusätzlich 10 mal 10.000 Euro, 10 mal 5.000 Euro, 10 mal 2.500 Euro, 100 mal 1.000 Euro und mehr als 700 mal 500 Euro. Und als weitere Höhepunkte werden im Jahr 2017 als zusätzliche Sonderverlosungen 100x Weber Grill, 100x Elektro-Bike von Piaggio, 10x Porsche Boxster und als Jahresschlussverlosung im Dezember 2017 1x Sofortrente: 5 Jahre 2.500 Euro monatlich. Allein im Jahr 2016 betrug die Summe der an die Mitspieler ausgeschütteten Gewinne über 30 Millionen Euro.

Die sichersten „Gewinne“ erzielen jedoch gemeinnützige, mildtätige und karitative Einrichtungen. Ihnen kommt der Reinertrag aus dem Gewinnsparen zugute. Allein im Jahr 2016 waren dies rund 13,5 Millionen Euro. Mit diesem Betrag können die bayerischen Raiffeisen- und Volksbanken einen nicht unerheblichen Beitrag zum sozialen Leben in Bayern leisten.

Gewinnsparen lohnt sich also gleich mehrfach. Teilnahmecoupons für das Gewinnsparen gibt es in allen Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Main-Spessart oder direkt online unter www.raiba-msp.de/gewinnsparen

Das Lernen hört nicht auf

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Brigitte Köhler (Betriebsratsvorsitzende), Dir. Michael Zeuch (Vorstandsvorsitzender), Philip Welzenbach, Jan Ullrich, Jan Schlotterbeck, Susanne Roth (Ausbilderin), Thomas Albert (IT-Ausbilder)

 

Am vergangenen Montagabend wurden in der Raiffeisenbank Main-Spessart vier frischgebackene Bänker und ein IT-Kaufmann freigesprochen: Lisa Maier (Bischbrunn), Adrian Scheuring (Frammersbach), Jan Schlotterbeck (Burgsinn) und Jan Ullrich (Wombach) schlossen die Ausbildung zur/m Bankkauffrau/mann erfolgreich ab. IT-Kaufmann dürfen sich ab sofort Philip Welzenbach (Lohr) und Steffen Winheim (Gambach) nennen.

„Die ‚schlechte Nachricht‘ vorweg: Das Lernen hört für euch mit dem Ende der Lehrzeit nicht auf“, rief Michael Zeuch, Personalvorstand der Bank den Absolventen schmunzelnd zu. „Wir leben gerade in einer Zeit, in der sich das Berufsbild des Bankers in hohem Maße verändert. Die weiter fortschreitende Digitalisierung unserer Branche erfordert neue Fähigkeiten und bietet zugleich neue Chancen. Ergreift diese und bleibt veränderungsbereit“, so Zeuch weiter. Gleichzeitig hob er aber auch das Beständige hervor: „Ihr habt unsere Genossenschaftsbank während Eurer Ausbildung als Dienstleister für unsere Mitglieder mit geprägt und gleichzeitig erlebt, wie wichtig es ist, mit dem richtigen Werteverständnis die Bedürfnisse der Kunden aufzunehmen und die richtigen Lösungen anzubieten. Das bildet Vertrauen. Und das ist letztlich das Wichtigste in Finanzangelegenheiten.“

Susanne Roth, (Ausbildungsleiterin) rief noch einige Highlights der abwechslungsreichen Ausbildung, wie die selbständig geführte Azubifiliale oder das soziale Projekt in der Lebenshilfe Marktheidenfeld anhand eines Fotokalenders, in Erinnerung.

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Betriebsratsvorsitzende Brigitte Köhler. „Schulabschluss, Führerschein, Berufsausbildung – Prüfungen haben in den vergangenen zwei, drei Jahren euer Leben bestimmt. Ihr habt sie gut gemeistert und dabei das Fundament für euer ‚Zukunftshaus‘ gelegt. Darauf dürft ihr heute auch ein bisschen stolz sein“, so Köhler in Ihrer kurzen Ansprache, in der Sie auch lobende Worte für die Ausbildung im Haus der Raiffeisenbank fand. Die weiterhin hohen Bewerberzahlen bei der regionalen Bank bestätigen dies.

 

Kennenlerntreffen der Azubis

adventuregolf1Am Freitag, den 1. Juli, war es wieder soweit. Ein weiteres Mal fand das Kennenlerntreffen der „neuen“ und „alten“ Azubis statt.

Diesmal ging es ins „Räuberland“ nach Heimbuchenthal. Nachdem in den letzten Jahren die Azubis in Geo-Caching und Bubble-Soccer gefragt waren, durften wir an diesem Tag beim Minigolf mit unserer Zielgenauigkeit glänzen. Und das auf einem wunderschön angelegten Platz, welcher mit tückischen Hindernissen und Bodenwellen gespickt ist. Bevor wir unser Ballgefühl unter Beweis stellen konnten, wurde jedem der angehenden Banklehrlinge sein persönlicher Pate aus dem 2. Lehrjahr vorgestellt. Die Paten sollen in der spannenden Einführungsphase den „Neuen“ als Informanten und Ratgeber zur Seite stehen. Wenn Fragen rund um Berufsschule, Berichtsheft oder der Ausbildung allgemein auftreten, ist so ein Ansprechpartner auf Augenhöhe sehr praktisch.

So und dann ging´s richtig los. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und machten den Parcours unsicher. Zurechtmachen, Zielen, Zeit lassen und Ziel erreichen. Diese 4 Zs sind nicht nur bei Adventure-Golf wichtig, man kann sie auch noch sehr gut auf die Ausbildung übertragen. Bald geht es los mit der Lehre (Zurechtmachen), Ziele setzen (Zielen), auch wenn etwas nicht sofort klappt ruhig bleiben (Zeit lassen) und natürlich der Abschluss (Ziel erreichen).

Im Vordergrund stand natürlich immer das gegenseitige Kennenlernen. Das ging wie von selbst, durch viele lustige Spiele und eine richtig lockere Atmosphäre. Wir hatten sehr viel Spaß.

Zum Schluss wurden noch das Siegerteam (Jan Kohlmann, Leon Roth, Eric Miller und Marius Grimm) und der beste Einzelspieler (Lukas Weber) ausgezeichnet. Doch nicht nur bei ihnen konnte man in zufriedene Gesichter blicken. Ein gelungener Nachmittag endete und es hat sich mal wieder gezeigt, dass das Kennenlerntreffen eine tolle Sache für die Neuen ist. So müssen sie am 1. September 2016 nicht in völlig fremde Gesichter schauen.
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Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart 2017 läuft übrigens bereits. Jetzt bewerben!

Mehr Infos findet ihr hier.

Bericht von Frederik Schwab, Auszubildender

Ein weiterer Lebensretter für Main-Spessart

Täglich sterben fast 300 Mitbürger in Deutschland am plötzlichen Herzversagen. Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten 5 Minuten nach einem plötzlichen Herzversagen geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dass er dieses ohne bleibende Schäden überlebt. Umso wichtiger, dass lebensrettende Defibrillatoren in der Region ausreichend vorhanden sind und eingesetzt werden können.

Einen solchen Lebensretter erhielt am Donnerstag der BRK Kreisverband Main-Spessart für die Kreiswasserwacht. Hermann Kunkel und Florian Schüssler nahmen den Defibrillator stellvertretend aus den Händen von Winfried Rauch, Raiffeisenbank-Regionaldirektor Bereich Lohr, entgegen. Der Defi wird in einem SEG-Einsatzfahrzeug untergebracht und kann somit vor Ort bei Bedarf eingesetzt werden.

„Unter dem Motto VR-Banken machen mobil hat die Raiffeisenbank Main-Spessart seit 2010 bereits 22 solcher lebensrettenden Defibrillatoren für die Region Main-Spessart gespendet. Ein Großteil davon ist in der Obhut des Roten Kreuzes.

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von links: Florian Schüssler (BRK), Winfried Rauch (Regionaldirektor Bereich Lohr) sowie Hermann Kunkel (BRK)