Hartes, schönes Schäferleben.

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Schäfer Fritz Bruder, Wiesenfeld

Die Schafhaltung hat in Unterfranken eine sehr lange Tradition, denn kein Haustier lieferte den Menschen so viele Produkte wie das Schaf – Dünger, Felle, Fleisch, Milch, Wolle und Saitlinge. So wird der feine, dünne Naturdarm vom Schaf bezeichnet, mit dem in der Regel Frankfurter und Wiener Würstchen sowie Nürnberger Rostbratwürste hergestellt werden. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Talfahrt. Insgesamt  stehen heute in Unterfranken rund 37 500 Schafe. Es gibt etwa 600 Koppelschafhalter, aber nur noch 57 hauptberufliche Herdenschäfer. Drei von ihnen aus dem Landkreis Main-Spessart geben unseren Lesern einen Einblick in ihr Schäfer-Leben.

Mit Romantik hat das Leben von Friedrich Bruder und seinem Sohn Thomas aus Wiesenfeld, Peter Amend aus Neuendorf und dem Schäfer-Paar Dieter Michler und Christiane Geiger aus Adelsberg nicht viel zu tun. Die Übernachtung im Schäferwagen wie in früheren Generationen ist passé – heute übernachten die Berufsschäfer zuhause, dennoch sind sie nach wie vor viel an der frischen Luft, können sich ihren Tag einteilen, außer im Winter.

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Schäfer Amend, Neuendorf

LANDSCHAFTSPFLEGER
Ein wichtiges Standbein für die Berufsschäfer ist die Landschaftspflege: Von Ende April bis Mitte Dezember ist Peter Amend mit einem Großteil seiner Herde draußen im Aubachtal zwischen Habichsthal und Frammersbach. Auf dessen Anhöhen, wo die Landschaftspflege nur schlecht mit Maschinen möglich ist, treibt Amend mit seinen zwei Hunden seine Schafherde. „Das ist jeden Tag mein Fitnessprogramm“, erklärt der durchtrainierte 52jährige mit einem Schmunzeln. Vom Oktober bis Mitte November lammen die ersten Muttertiere noch draußen auf der Weide. Abends nimmt der Schäfer sie dann im Anhänger mit in den heimatlichen Stall.
Die Bruders sind mit ihren „Wollknäueln auf vier Füßen“ in den Naturschutzgebieten Mäusberg – Rammersberg – Ständelberg bei Wiesenfeld und auch auf der anderen Mainseite „Am Grainberg“ im Einsatz. Außerdem grast ein Teil der Herde noch bei Hofstetten am Main.
Die Adelsberger sind sogar noch weiter weg mit ihrer 800 Tiere umfassenden Herde: Von Frühjahr bis Mitte November weiden ihre Tiere auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken in der Rhön. Acht bis zehn Stunden sind Dieter Michler, Christiane Geiger oder ihr Schäfer Christof draußen bei den Tieren. Wenn sie wieder nach Hause fahren, sind die Schafe hinter dem Elektrozaun nicht allein, sondern haben drei besonders aufmerksame Aufpasser: Karla, JJ und die kleine Jacky – seltene Pyrenäenberghunde, die als spezielle Herdenschutz-Hunde selbstständiges „Handeln“ gewohnt sind.

LECKERES LAMMFLEISCH
Die Lammfleischproduktion ist kostendeckend. Peter Amend hat mit der Erzeugergemeinschaft in München einen Vertrag abgeschlossen. Der Neuendorfer
liefert seine Tiere nicht in Bayerns Süden, sondern meist holen Händler aus
dem Frankfurter und Offenbacher Raum alle drei bis vier Wochen jeweils rund
40 Tiere am Hof ab. Sie haben dann ein Schlachtgewicht von 45 bis 50 Kilogramm
und bringen um die 120 Euro. Die 78jährige Mutter hilft nicht nur beim schaefer fritz bruder wiesenfeld (18)
Wiegen mit. Wenn eine Schafmutter zu wenig oder gar keine Milch gibt, ist Gabriele Amend mit dem Fläschchen für die kleinen Lämmer da.
Die Bruders arbeiten mit einem privaten Händler zusammen, der ihnen die Lämmer abkauft. Die Zeiten sind vorbei, als noch zuhause im eigenen Schlachtraum Tiere zerlegt wurden. Die Hygieneauflagen dafür sind zu hoch.
Der Betrieb Michler in Adelsberg baut die Bioschiene, die er seit 2015 fährt, immer weiter aus. Die studierte Landwirtin Christiane Geiger, die aus einer Schäferfamilie im baden-württembergischen Bad Wimpfen stammt, ist ebenfalls Berufsschäferin und engagiert sich als Vorstandsmitglied in der Vermarktungsinitiative Grünland Spessart e. V.. Schon jetzt lässt der Adelsberger Betrieb Schafschinken und Salami produzieren, die beim Weihnachtsmarkt in Hohenroth oder den Nikolaustagen in Karlstadt angeboten werden. Die Familie hat, um alle Schafe für kurze Zeit im Winter biokonform schaefer fritz bruder wiesenfeld (28)unterbringen zu können, einen zusätzlichen zweiten Stall gebaut und den alten Stall etwas verändert. Das Bioland-Siegel darf sie seit 2016 führen. Drei Wochen dauert es im November, bis ihre Tiere von der Rhön wieder nach Hause in den heimatlichen Stall getrieben werden. Doch das wird auch immer schwieriger. Den hauptberuflichen Schäfern werden Flächen entzogen durch EU-Förderprogramme zur Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren wie Pferden, Rindern, Wasserbüffel, Ziegen, Eseln bis zu Lamas und Alpacas. Außerdem ist die Konkurrenz bei Pachtflächen groß durch Biogasanlagen.

So gut wie gar kein Geld ist mit der Wolle zu verdienen. Aber das Tierschutzgesetz
schreibt die Schur einmal jährlich vor. Die Schäfer sind froh, wenn sie überhaupt
die Kosten fürs Scheren decken können. Die Muttertiere werden meist ab der
zweiten Märzhälfte von ihrer Wolle befreit. Hier in der Gegend sind vor allem
polnische Schafscherer im Einsatz.

Schäfer Thomas Bruder Wiesenfeled

Schäfer Thomas Bruder, Wiesenfeld

LEBENDE KRIPPE
Romantisch wird es meist am dritten Adventssonntag am Wiesenfelder Rammersberg, wenn das Gelände der Familie Bruder sich in eine „Lebende Krippe“ verwandelt: Im eigens für diesen Anlass gezimmerten kleinen Stall, über dem der Stern von Bethlehem leuchtet, lässt sich die heilige Familie nieder, verkörpert von einem jungen Paar mit Baby. In den vergangenen drei Jahren haben zwei der 27 Jahre alten Bruder-Drillinge für Babys gesorgt. Thomas Bruder ist nicht nur in die Fußstapfen seines Vaters getreten, sondern auch noch leidenschaftlicher Hundezüchter und -führer. Als solcher ist er bereits als junger Mann mit seiner Schäferhündin Ella Deutscher Meister im Leistungshüten geworden.

KLUGE HÜTEHUNDE
Hüten ist für den Schäfer kein Spaziergang und für die herumtollenden Hunde keine Spielerei. Beim »Auspferchen« nach dem Öffnen der Pforte muss der Hund wissen, wo er steht, beim Treiben der Herde über Engstellen und Brücken dafür sorgen, dass die Herde schmal und langgezogen passiert. Kleine Sünden der Schafe muss der Hund sofort bestrafen: Will eines ausscheren, darf er zu einem kurzen Nacken-, Keulen oder Rippenbiss ansetzen – aber nicht so fest, dass das Tier verletzt wird oder Schaden an der Wolle nimmt.

So hart die Schäferei auch für Mensch und Hund ist – keiner der hier Porträtierten würde mit einem Bürojob tauschen.

Schäfer Dieter Michler

Schäfer Dieter Michler, Adelsberg

JobRad – neues Angebot für Mitarbeiter der Raiffeisenbank Main-Spessart

Gleich zwei Punkte verbindet das neue Angebot für Mitarbeiter der Raiffeisenbank ideal: Gesundheitsförderung und Förderung der Elektro-Mobilität in Main-Spessart.

Seit Jahren ist die Raiffeisenbank Main-Spessart für die Mitarbeiter in Sachen Gesundheitsförderung aktiv. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gab und gibt es diverse Angebote und Möglichkeiten, aktiv, gesund und ausgeglichen durch den Alltag zu gehen. „Wir haben uns für betriebliches Gesundheitsmanagement entschieden, weil die Gesundheit aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns ein wichtiges Gut ist und weil auch der wirtschaftliche Erfolg unserer Bank entscheidend davon abhängt. Zudem sehen wir das Thema Mitarbeiterfürsorge als unsere soziale Verantwortung auf Basis unserer genossenschaftlichen Werte als Selbstverständnis an“, meint dazu Michael Zeuch, Vorstandsvorsitzender der Bank.

Ein neues Angebot in diese Richtung ist das Dienstfahrradkonzept JobRad. Die Initiative wurde 2008 in Freiburg gegründet mit dem Ziel, mehr Menschen im Alltag auf das Fahrrad zu bringen. Für ausreichend Bewegung zu sorgen – das ist gerade in einem Bürojob oftmals schwierig.

Das Dienstfahrradkonzept funktioniert ähnlich wie das bekannte Dienstwagenleasing — nur mit Fahrrädern und Pedelecs statt Autos. Mitarbeiter beziehen ihr Wunschrad einfach und bequem über den Arbeitgeber. Die Fahrräder dürfen sowohl beruflich als auch privat genutzt werden. Die Mitarbeiter haben die Wahl: Egal, ob Stadt- oder Tourenrad, Mountainbike oder Rennrad, Pedelec oder S-Pedelec, Liege- oder Lastenrad – jedes Rad kann ein JobRad sein. Das Wunschrad zahlt man dann ganz bequem über die monatliche Gehaltsabrechnung als sog. Gehaltsumwandlung und spart dabei gleichzeitig bares Geld – inklusive steuerlicher Vorteile. Dank einer neuen Steuerregelung gilt das Dienstwagenprivileg, die 1 %-Regel, nun in ähnlicher Weise auch für Fahrräder und E-Bikes.

„Wir glauben, dass das Fahrrad ein ernsthaftes Verkehrsmittel ist – im Alltag oft sogar das ideale. Immer mehr Arbeitnehmer erkennen das für sich und nutzen dieses Angebot. Aus gesundheitlichen Gründen, aber auch aus Gründen des Umweltschutzes. Das Thema Elektro-Mobilität in der Region Main-Spessart nach vorne zu bringen ist uns eine Herzensangelegenheit. Schön, dass wir mit JobRad beide Themen verbinden können“, so Michael Zeuch.

Hintergrund:
JobRad ist ein Konzept zum Dienstfahrrad-Leasing der LeaseRad GmbH. Das Freiburger Unternehmen wurde 2008 gegründet, um eine Alternative zum Dienstwagen anzubieten. Mit JobRad können Arbeitnehmer und Selbstständige Fahrräder und E-Bikes zu günstigen Konditionen beziehen. Über 4.400 Arbeitgeber, darunter Unternehmen wie SAP, die Deutsche Bahn und die REWE Group, nutzen das JobRad-Angebot bereits. Mehr als 3.800 Fahrradfachhändler bundesweit kooperieren mit JobRad.

Reiche Ausbeute für Gewinnsparer aus Main-Spessart

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von links: Reiner Joa, Gewinner Konrad Krautschneider, Willi Meyer, Winfried Rauch, Gewinner Bernhard Siegler, Inge Deffner und Gewinnerin Alexandra Krebs

Das Losglück meinte es gleich mit vier Gewinnsparern der Raiffeisenbank Main-Spessart richtig gut.

Bernhard Siegler aus Lohr konnte sich über 5.000 Euro freuen. Drei weitere Gewinner erhielten aus den Händen von Regionaldirektor Winfried Rauch und ihren persönlichen Beratern tolle Apple-Produkte. Volker Baum, Thüngersheim, und Alexandra Krebs, Triefenstein, gewannen jeweils ein Mac Book Pro. Und Konrad und Marika Krautschneider, Langenprozelten, freuten sich über ein iPad Mini, das im nächsten Urlaub gleich zum Einsatz kommen wird.

Der Lospreis beim Gewinnsparen beträgt monatlich 5 €. Vom Lospreis werden 4 € gespart und 1 € wird für die Verlosung eingesetzt. Die Chance auf einen Hauptgewinn ist mit rund 1 zu 4.800 außergewöhnlich gut. Neben vielen Gewinnen zu 3 Euro, 10 Euro und 100 Euro winken den Gewinnsparern monatlich 10 attraktive PKW-Hauptgewinne, zusätzlich 10 mal 10.000 Euro, 10 mal 5.000 Euro, 10 mal 2.500 Euro, 100 mal 1.000 Euro und mehr als 700 mal 500 Euro. Und als weitere Höhepunkte werden im Jahr 2017 als zusätzliche Sonderverlosungen 100x Weber Grill, 100x Elektro-Bike von Piaggio, 10x Porsche Boxster und als Jahresschlussverlosung im Dezember 2017 1x Sofortrente: 5 Jahre 2.500 Euro monatlich. Allein im Jahr 2016 betrug die Summe der an die Mitspieler ausgeschütteten Gewinne über 30 Millionen Euro.

Die sichersten „Gewinne“ erzielen jedoch gemeinnützige, mildtätige und karitative Einrichtungen. Ihnen kommt der Reinertrag aus dem Gewinnsparen zugute. Allein im Jahr 2016 waren dies rund 13,5 Millionen Euro. Mit diesem Betrag können die bayerischen Raiffeisen- und Volksbanken einen nicht unerheblichen Beitrag zum sozialen Leben in Bayern leisten.

Gewinnsparen lohnt sich also gleich mehrfach. Teilnahmecoupons für das Gewinnsparen gibt es in allen Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Main-Spessart oder direkt online unter www.raiba-msp.de/gewinnsparen

Crowdfunding – viele schaffen mehr!

VSM-LogoSchon 2015 haben wir Ihnen in unseren „Raiba on Tour“-Veranstaltungen das Crowdfunding Konzept „Viele schaffen mehr!“ vorgestellt. Im Anschluss daran haben wir sehr viel positives Feedback von Ihnen erhalten, deshalb haben wir uns entschieden Crowdfunding auch in unserem Geschäftsgebiet in Main-Spessart zu etablieren.

Jetzt ist es endlich soweit: Unsere Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ ist online! Wie Crowdfunding funktioniert und was es genau ist zeigt euch dieses Video:

 

„Viele schaffen mehr“ ist die Kernaussage von Crowdfunding. Viele Menschen haben gute Ideen, wie sie das Leben für sich und andere noch besser gestalten können. Was oft fehlt, sind die nötigen finanziellen Mittel, um diese Pläne zu verwirklichen. Mit unserer Crowdfunding-Plattform haben wir die Lösung für sie. Vereine oder gemeinnützige Institutionen können ganz einfach ihr Projekt auf unsere Plattform hochladen und in nur zwei Phasen verwirklichen.

Zwei Phasen – ein Ziel: Projekte finanzieren!

  • Phase 1: Fans sammeln, die ihrem Projekt eine Stimme geben.
  • Phase 2: Finanzierungsphase starten: Ist die nötige Anzahl von Fans gefunden, startet die Finanzierungsphase, in der das Geld für das Projekt gesammelt wird. Dabei gibt jeder einfach so viel Geld wie er möchte. Nach 90 Tagen wird geschaut, ob genügend Geld für die Realisierung des Projekts gesammelt wurde. Wenn ja, können die Initiatoren durchstarten. Falls die notwendige Summe nicht erreicht wurde, bekommen die Förderer ihr Geld zurück. Damit möglichst viele gute Ideen realisiert werden können, bezuschussen wir alle Projekte in der Finanzierungsphase durch zusätzliche Spenden aus unserem Crowdfunding-Spendentopf, der zum Start mit 20.000 Euro gefüllt wurde.

Möchten Sie Projekte in Main-Spessart unterstützen oder vielleicht selbst ein Projekt realisieren? Dann schauen Sie auf unserer Crowdfunding-Plattform www.raiba-msp.viele-schaffen-mehr.de vorbei. 🙂

Hier erhalten Sie ein paar Impressionen zu Crowdfunding:

 

Ein großer Mehrwert für alle

Projekt-LogoMit dem Projekt „VR-MehrWERT“ haben unsere Azubis aus dem zweiten Lehrjahr soziales Engagement gezeigt und neue Erfahrungen gesammelt. An zwei Tagen betreuten unsere 13 angehenden Bankkaufleute Kinder und Jugendliche in der St. Nikolausschule der Lebenshilfe Main-Spessart in Marktheidenfeld. Dabei haben sie zunächst Überlegungen angestellt, wie man den Kids geeignete Alternativen zum normalen Schultag bieten könnte, um die Betreuer der Schule einfach mal zu entlasten. Hierzu wurden zahlreiche Spiele entwickelt und vorbereitet.

Hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

Am Donnerstagmorgen trafen alle 13 Auszubildenden in Begleitung der Projektpatin Sophie Hock (Personalabteilung) in der Lebenshilfe in Marktheidenfeld ein. Wir begannen gleich mit dem Aufbau der verschiedenen Spiele und Unterhaltungsmöglichkeiten in Form von Stationen im Außenbereich der Lebenshilfe. Die Stationen bestanden aus: Sackhüpfen, Dosenwerfen, Schminken, Basteln, einem Wasserspiel und Eierlauf. Jeder Azubi betreute eine Station. Nachdem wir unsere Vorbereitungen abgeschlossen hatten, versammelte Schulleiter Martin Gramlich alle Schüler und Betreuer in der Aula und hieß uns herzlich willkommen. Jeder stellte sich kurz vor und erläuterte, welches Spiel oder welche Aktion er begleitet. Groß war die Freude bei allen Schülerinnen und Schülern, als wir an sie ein persönliches T-Shirt zur Erinnerung an unser Projekt und unseren Besuch an der Schule verteilten.

Wir hatten uns leider einen der heißesten Tage des Jahres ausgesucht: Bei weit über 30 Grad durchlief jede Schulklasse/Gruppe die einzelnen Stationen. Aber die Kinder hatten sichtlich Spaß und der Vormittag verging wie im Flug. Nach der Mittagspause waren dann nur noch die älteren Schüler da. Für sie haben wir die Stationen etwas anspruchsvoller gestaltet: Ballspiele, Leinwände besprühen, Tischtennis und Backen waren die Highlights für den Nachmittag.Azubiprojekt_mehrWERT_Tag2-014

Nachdem die Schüler ihrer Kreativität beim Besprühen der Leinwände freien Lauf lassen konnten, viele Bälle ins Tor geschossen oder in den Korb geworfen, sowie Muffins und Plätzchen gebacken hatten, verließen auch die letzten Schüler am späten Nachmittag das Haus. Am Ende des Tages gab’s nochmal ein riesiges Dankeschön vom Schulleiter, der sich von unserer Aktion sehr beeindruckt zeigte.

Zweiter Projekttag am 10.07.2015 (Sommerfest):

Azubiprojekt_mehrWERT_Tag2-031An unserem zweiten Projekttag veranstaltete die Schule ihr jährliches Sommerfest. Unsere Projektgruppe war leider etwas dezimiert, da ein Teil von uns auf Seminar war. Die Kinder und Betreuer der Lebenshilfe begrüßten uns sofort wieder herzlich und freuten sich bereits auf die gemeinsame Zeit. An diesem Tag konnten die Kinder und ihre Familienangehörigen mit uns Spardosen und Windlichter basteln. Außerdem durften sie wieder Leinwände besprühen und sich bei einem Geschicklichkeitsspiel mit Wasser abkühlen. Zum Abschluss des Tages boten wir den Kindern noch an, Stockbrot mit uns an einem kleinen Lagerfeuer zu machen. Anscheinend haben wir bei den Kids richtig Eindruck hinterlassen. Sie bastelten jedem von uns einen Schutzengel mit einer Karte.

Am Ende fanden wir es sehr schade, dass die beiden Tage an der Lebenshilfe schon vorbei waren. Nachdem wir dann am Abend unsere Stationen abgebaut hatten, trafen wir uns nochmal in einer Runde um den Tag zu besprechen. Wir verabschiedeten uns von den Kindern und Betreuern und bedankten uns bei der Schulleitung, dass wir das Projekt in der Lebenshilfe in Marktheidenfeld durchführen konnten.

(die Azubis des zweiten Lehrjahres)

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E-Mail vom Schulleiter Martin Gramlich:

„Liebe Auszubildende der Raiffeisenbank MSP,
nochmals herzlichen Dank für das tolle Projekt in unserem Hause. Gerne gebe ich ein kurzes Feedback auf diesem Wege. Es war großartig! Sie haben einen guten Zugang zu unseren Schülern gefunden, haben passende Angebote gemacht und waren gut vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich nach dem Spieletag in unserem Hause auf das Sommerfest, weil sie wussten, dass Sie wieder da sein werden. Ihr Mitwirken am Sommerfest entlastete zudem das Kollegium und ermöglichte viele Gespräche mit den Eltern und Verwandten der Kinder. Sie haben also nicht nur den Schülerinnen und Schülern ein gutes Angebot zur Unterhalten gemacht, sondern waren auch dem Kollegium eine wichtige Unterstützung. Ihr Projekt war aus unserer Sicht rundum gelungen! Wir würden uns freuen, wieder einmal Projektpartner sein zu dürfen! Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen wünsche ich von Herzen alles Gute auf dem weiteren Ausbildungsweg!“

 

Unsere goldene VR-BankCard PLUS – mehr als nur Kunde sein

Sie haben eine goldene Raiffeisenbank Karte in Ihrem Geldbeutel – wissen aber eigentlich gar nicht was sich dahinter alles versteckt?headerbankkarte

Die genossenschaftliche Idee unterscheidet uns als Raiffeisenbank Main-Spessart von anderen Banken. Bei uns sind Sie mehr als ein Kunde. Sie sind Mitglied bei einer Bank, die ihren Mitgliedern gehört und ihnen verpflichtet ist und so profitieren Sie von den vielen Vorteilen einer großen Gemeinschaft.

Unsere goldene Karte z.B. ist eine Kombination aus einer normalen EC-Karte und einem Mitgliederausweis. Sie bietet alle Leistungen einer üblichen BankCard und zusätzlich noch viele exklusive Mehrwerte für Mitglieder. Zeigen Sie einfach zukünftig bei einem unserer Partner – egal ob beim Einkaufen oder als Gast in Lokalen Ihre goldene Karte vor und kommen Sie gleich in den Genuss dieser Vorteile. Sie bekommen z. B. einen kostenlosen Cappuccino nach dem Essen, Preisnachlässe beim Einkaufen oder Eintrittsvergünstigungen in Parks oder bei Veranstaltungen usw. Und das sogar deutschlandweit. Alle unsere Partner und deren Vorteile finden Sie auf: www.raiba-msp.de/Mitglieder/VR-BankCardPlus/Partnerunternehmen

goldenekarteWir haben in Main-Spessart mittlerweile rund 90 Partnerunternehmen in unserem VR-BankCardPLUS-Netzwerk. Deutschlandweit sind 350 Volks-und Raiffeisenbanken mit insgesamt 3,8 Mio. Karten und rund 10.000 Unternehmen vertreten.


Welche Mehrwerte bietet Ihnen die Mitgliedschaft noch?

• Mitbestimmungsrechte bei Ihrer Bank
• Attraktive Bank- und Versicherungsleistungen
• Einladung zu exklusiven Seminaren, Veranstaltungen und Ausflügen
Bonus für aktive Mitglieder
• 3× jährlich unsere Mitgliederzeitschrift VR-News (per Post o. online)

Sie sind noch kein Mitglied? Sie hätten gerne auch eine goldene VR-BankCard?

Das Prinzip ist einfach: Sie beteiligen sich mit einem Geschäftsanteil an Ihrer
Bank – dies ist bereits ab 150 Euro auf einem Teilhaberkonto möglich. Und schon kommen Sie in den Genuss aller Mitgliedschaftsvorteile. Das Besondere daran: Sie bestimmen selbst in Form von Bonuspunkten, wie hoch Ihre jährliche Gesamtrendite ausfällt.

Kommen Sie doch einfach in der nächsten Geschäftsstelle vorbei oder informieren Sie sich gleich hier…

Gute Bankkaufleute werden gebraucht

von links: Dir. Michael Zeuch (Personalvorstand), Anna Seufert, Theresina Rahtz, Hendric Jose, Vanessa Scherg, Markus Franz, Dominik Höfling (Bankkaufleute), Daniel Hartmann (Bachelor of Arts), Susanne Roth, Stefanie Baumann, Jessica Kunkel (Ausbilderinnen)

von links: Dir. Michael Zeuch (Personalvorstand), Anna Seufert, Theresina Rahtz, Hendric Jose, Vanessa Scherg, Markus Franz, Dominik Höfling (Bankkaufleute), Daniel Hartmann (Bachelor of Arts), Susanne Roth, Stefanie Baumann, Jessica Kunkel (Ausbilderinnen)

Am vergangenen Freitag wurde in der Raiffeisenbank Main-Spessart in Lohr a. Main der erste Jahrgang, der seine Ausbildung komplett in der neuen MSP-Bank absolviert hat, freigesprochen. Dabei betonte Michael Zeuch, Personalvorstand der Bank, dass ein Unternehmen nur so gut sei wie seine Mitarbeiter. „Dies gilt insbesondere für eine Genossenschaftsbank, denn hier sind die Menschen der Erfolgsfaktor schlechthin“, so Zeuch weiter.

Mit dem Erhalt der Zeugnisse sei der Lernen im Berufsleben aber keineswegs abgeschlossen, verwies Zeuch auf den lebenslangen Lernprozess, den technischen Weiterentwicklungen und neue Trends mit sich brächten.

„Auch in Zukunft werden gute Bankkaufleute gebraucht, die den Menschen helfen, sich im Dickicht der Finanzwelt zurecht zu finden“, betonte Betriebsratsvorsitzende Susanne Roth. „Bankmitarbeiter werden bei ihrere Arbeit immer kritischer beäuigt, denn die Branche steht derzeit in keinem so guten Licht“, so Roth weiter. Es sei auch die Aufgabe der neuen Bankkaufleute mitzuhelfen, dass der Beruf des Bankers wieder an Reputation gewinnt.

Die Jahrgangssprecher Theresina Rahtz freute sich: „Wir sind ein echt gutes Team geworden, mit einem Ziel und einem gemeinsamen Weg.“ Sie bedankte sich im Namen aller Freigesprochenen bei den anwesenden Ausbilderinnen für die Unterstützung während der gesamten Lehrzeit. Alle Auszubildenden wurden übernommen. Eine Bankkauffrau ist zu einer Nachbargenossenschaft gewechselt.

Insgesamt 19 junge Menschen sind derzeit bei der Raiffeisenbank Main-Spessart in Ausbildung. Die Azubis werden in ihrer Lehrzeit gefördert und gefordert. So stehen jedes Jahr anspruchsvolle Ausbildungsprojekte an. In diesem Jahr zum Beispiel werden die Azubis im 3. Lehrjahr in der Zeit vom 3. bis 14 Juni eigenverantwortlich die Geschäftsstelle in der Lohrer Innenstadt leiten und die Kunden betreuen.

Am 1. September 2013 werden wieder zehn Auszubildende zu Bankkaufleuten, eine BA-Studentin und ein Auszubildender zum IT-Kaufmann ins Berufsleben starten.

Das Auswahlverfahren für 2014 läuft bereits. Interessierte können sich noch bis Ende August um einen Ausbildungsplatz bewerben.